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Rechtsanwalt für Datenrecht: Data Act, Datenverträge, Data Governance

Für Hersteller vernetzter Produkte und datengetriebene Unternehmen – Data Act, Datenzugang und Datenverträge.

Titelbild Datenrecht: Datennutzung, Data Act und Datenverträge – Beratung durch ITMR Rechtsanwälte
Fachanwaltfür IT-Recht
Düsseldorf & Hamburgzwei Standorte
bundesweitBeratung für Unternehmen
5,0/5 Google · 167 BewertungenBewertungen über uns auf anderen Plattformen, die wir nicht wörtlich zitieren, prüfen wir nicht auf ihre Echtheit. Sie können daher auch von Personen stammen, die nicht unsere Mandanten sind. Es gelten die Regeln der jeweiligen Plattform. Bewertungen, die wir auf unserer Website wörtlich zitieren, haben wir dagegen auf ihre Echtheit im Sinne des § 5b Abs. 3 UWG geprüft: Wir haben die Namen der Bewertenden mit unserem Mandantenverzeichnis abgeglichen. Außerdem haben wir die jeweilige Plattform gebeten, die Bewertungen auf ihre Echtheit zu prüfen.Zeitraum: Oktober 2016 bis heute · Stand: 28.10.2026
Datenzugang, Verträge, Governance

Datenrecht und Data Act für Hersteller, Plattformen, SaaS- und Industrieunternehmen

ITMR Rechtsanwälte berät Unternehmen im Datenrecht zu Datenzugang, Datenklauseln, Cloud Switching und Governance nach dem Data Act. Der Data Act gilt seit dem 12.09.2025.

Der Data Act ist für viele Unternehmen kein Randthema mehr. Er betrifft Produktdesign, Vertragsarchitektur, Datennutzung, Cloud-Strategie und Governance zugleich. In Deutschland ist seit dem 30.05.2026 die Bundesnetzagentur zuständige Behörde nach dem Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetz (DADG).

Fachlich verantwortlich: Jean Paul P. Bohne, Fachanwalt für IT-Recht, KI-Beauftragter (DEKRA), geprüft am 23.10.2026

Schneller Einstieg: Worum geht es bei Ihnen?

Ihr Ansprechpartner: Dominik Skornia

Rechtsanwalt mit Tätigkeitsgebieten Datenschutzrecht, Datenrecht und IT-Recht. Gemeinsam mit Jean Paul P. Bohne, Fachanwalt für IT-Recht.

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Was passiert nach Ihrer Anfrage?

Nach Ihrer Anfrage melden wir uns an Werktagen innerhalb von 24 Stunden. Der Erstkontakt ist kostenfrei. Bevor es kostenpflichtig wird, sagen wir es Ihnen ausdrücklich.

  1. Kurze Beschreibung genügt. Schildern Sie kurz Produkt oder Dienst, die betroffenen Datenarten und die Vertragslage. Hilfreich sind Produktbeschreibung, Standardverträge und ein Datenfluss-Schaubild, falls vorhanden.
  2. Eingang und Vorsortierung. Wir ordnen die Anfrage anhand des geschilderten Vorhabens, der Unterlagen und des erkennbaren Ziels fachlich ein. Fristen und Termine sollten direkt erkennbar sein.
  3. Passender Einstieg und Kostenrahmen. Wir klären, ob Erstberatung, Leistungspaket oder konkrete Mandatsaufnahme der nächste Schritt ist. Sobald der Prüfungsumfang feststeht, nennen wir Ihnen den Kostenrahmen – bevor die Arbeit beginnt.

Kurz gesagt

Der Data Act gilt seit dem 12.09.2025. Für neue vernetzte Produkte greifen die Designpflichten ab dem 12.09.2026. Ältere Langläufer-Verträge kommen ab dem 12.09.2027 in die Klauselkontrolle.

Praxis

Typische Fälle aus unserer Beratung im Datenrecht

Die folgenden Konstellationen begegnen uns regelmäßig. Sie sind abstrahiert und vereinfacht. Welche Pflichten greifen, hängt immer vom Produkt-, Vertrags- und Datenmodell ab.

SaaS

SaaS-Anbieter mit Wechselklauseln aus der Zeit vor dem Data Act

Ausgangslage
Ein SaaS-Anbieter nutzt lange Mindestlaufzeiten, hohe Exit-Entgelte und keine geregelte Datenausleitung.
Entscheidende Schwierigkeit
Die Regeln zum Anbieterwechsel verlangen Vertragsklauseln zu Wechsel, Kündigungsfrist und Übergangsfrist. Wechselentgelte entfallen ab dem 12.01.2027.
Unsere Arbeit
Wir prüfen das Service-Modell, passen Vertrag und Leistungsbeschreibung an und skizzieren den Exit-Prozess mit Support und Datenexport.
Arbeitsergebnis
Überarbeitete Vertragsmuster und ein Exit-Leitfaden, den Vertrieb und Customer Success verwenden können.

Beispiel vereinfacht.

Einkauf

Industrieunternehmen prüft Lieferantenbedingungen

Ausgangslage
Ein Unternehmen erhält von einem großen Lieferanten Standardbedingungen, die ihm jede Nutzung der eigenen Maschinendaten untersagen.
Entscheidende Schwierigkeit
Zu klären ist, ob die Klausel einseitig auferlegt und nach Art. 13 Data Act missbräuchlich ist. Parallel stellt sich die Frage nach dem eigenen Datenzugangsrecht.
Unsere Arbeit
Wir prüfen Klauseln und Vertragsdatum, bewerten die Verhandlungslage und bereiten die Gegenposition vor.
Arbeitsergebnis
Verhandlungsposition mit Klauselalternativen und eine klare Linie für den eigenen Datenzugang.

Beispiel vereinfacht.

Arbeitsprobe

Maschinenhersteller erhält Datenzugangsverlangen

Ein Kunde verlangt Zugang zu den Betriebsdaten seiner Anlagen und will sie an einen unabhängigen Wartungsdienstleister weitergeben. Die eigentliche Schwierigkeit: Ein Teil der Daten lässt Rückschlüsse auf Steuerungslogik und Know-how zu. Der Hersteller will Geschäftsgeheimnisse schützen, ohne den Zugang pauschal zu verweigern. Wir klassifizieren die Datenarten, trennen Produktdaten von abgeleiteten Daten und formulieren Schutzmaßnahmen nach Art. 4 Abs. 6 und Art. 5 Abs. 9 Data Act. Ergebnis unserer Arbeit: Abgestimmtes Zugangsmodell mit Vertraulichkeitsvereinbarung, technischen Schutzmaßnahmen und dokumentierter Begründung für einzelne Ausnahmen.

Die Konstellation ist anonymisiert und vereinfacht; sie beschreibt unsere Arbeitsweise, nicht den Ausgang eines bestimmten Verfahrens.

Was Sie am Ende in der Hand haben

Leistungen im Datenrecht
LeistungKonkretes ErgebnisNächster Schritt
Data-Act-Scope und RollenmodellÜbersicht über Rollen, Datenarten und greifende PflichtenProduktliste und Datenflüsse senden
Datenklauseln und StandardverträgeMarkierte Klauseln mit Alternativen nach Art. 13 Data ActVertragsmuster zur Prüfung übermitteln
Zugangsverlangen und GeschäftsgeheimnisseAntwortschreiben mit Schutzmaßnahmen und BegründungVerlangen und Fristen weiterleiten
Cloud Switching und ExitVertragsklauseln und Exit-Leitfaden für KundenService-Modell kurz beschreiben
Digital-Acts-AbgleichPflichtenkarte über Data Act, DSGVO, NIS-2 und KI-VerordnungGespräch zum Gesamtscope vereinbaren
Streit über DatenzugangEinschätzung zu Ansprüchen, Abwehr und StreitbeilegungSchriftverkehr und Verträge senden
Überblick

Wo der Data Act im Unternehmen praktisch einschlägt

Praktisch relevant wird das überall dort, wo vernetzte Produkte, verbundene Dienste, SaaS- oder Plattformmodelle und datenbasierte Kooperationen wirtschaftlich zusammenlaufen. Dann reicht es nicht, nur Datenschutz mitzudenken. Zusätzlich geht es um Zugriffsrechte, Weitergabepflichten, Geschäftsgeheimnisse, technische Ausleitbarkeit, Vertragsfairness und die Abstimmung mit angrenzender Regulierung.

Als Kanzlei an der Schnittstelle von IT-Recht, Datenschutzrecht, Compliance, KI-Recht und Cybersecurity begleiten wir Unternehmen dabei, Datenmodelle wirtschaftlich nutzbar und rechtlich belastbar aufzusetzen.

Wichtige Übergänge für die Praxis

Fristen nach Art. 50 Data Act
DatumWas giltWen es betrifft
12.09.2025Der Data Act gilt grundsätzlich. Kapitel IV zu unfairen Klauseln erfasst Verträge, die nach diesem Tag geschlossen werden.Alle Dateninhaber, Nutzer, Datenempfänger und Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten
12.09.2026Die Pflicht zum Datenzugang per Design nach Art. 3 Abs. 1 gilt für vernetzte Produkte und verbundene Dienste, die nach diesem Tag in Verkehr gebracht werden.Hersteller und Anbieter neuer Produkte und Dienste
12.01.2027Wechselentgelte beim Cloud-Anbieterwechsel entfallen nach Art. 29 Data Act. Bis dahin sind nur reduzierte Entgelte zulässig.Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten und ihre Kunden
12.09.2027Die Klauselkontrolle erfasst auch Verträge vom 12.09.2025 oder früher, wenn sie unbefristet sind oder frühestens zehn Jahre nach dem 11.01.2024 enden.Langlaufende B2B-Verträge mit Datenklauseln

Für wen der Data Act heute schon handlungsrelevant ist

Besonders dringend ist die Prüfung für Hersteller vernetzter Produkte, Anbieter verbundener Dienste, Plattformbetreiber, SaaS- und Cloud-Anbieter sowie Industrieunternehmen mit datenbasierten Service-, Wartungs- oder Plattformmodellen. Für vernetzte Produkte und verbundene Dienste bietet der interaktive Data-Act-Check eine erste Orientierung zu Datenzugang und Pflichten.

  • Sie stellen Nutzungs-, Geräte-, Telemetrie- oder Betriebsdaten wirtschaftlich bereit oder werten sie aus.
  • Sie nutzen Standardverträge, Plattformbedingungen, Einkaufsbedingungen oder Cloud-Verträge mit Datenklauseln.
  • Sie müssen Datenzugang, Geschäftsgeheimnisse und DSGVO sauber voneinander trennen.
  • Sie wollen Exit-Fähigkeit, Anbieterwechsel oder Multi-Cloud-Strukturen rechtlich belastbar aufsetzen.
  • Sie entwickeln neue Services aus Produkt- oder Nutzungsdaten und brauchen dafür eine tragfähige Governance.
Besonders oft unterschätzt

Der Data Act betrifft mehr als Datenzugang. In vielen Mandaten stehen Cloud Switching, Exit-Fähigkeit, Lock-in-Risiken und technische Ausleitbarkeit sehr früh im Mittelpunkt. Das gilt gerade bei SaaS-, Plattform- und datenbasierten Service-Modellen.

Sofort

Was jetzt zählt

  • Scope, Rollen und Datenarten bestimmen
  • Vertragsklauseln und Standardwerke prüfen
  • Cloud-Exit, Wechselpfade und Governance sichtbar machen
12.09.2026

Was bis 12.09.2026 vorbereitet sein sollte

  • Produkt- und Dienstelogik für neue vernetzte Produkte prüfen
  • Zugänglichkeit, Transparenz und technische Bereitstellung mitdenken
  • Produkt, Legal, IT und Security früh verzahnen

Der Stichtag ist inzwischen erreicht. Für neue Produkte gilt die Pflicht bereits.

12.09.2027

Was bis 12.09.2027 nicht liegen bleiben darf

  • Langlaufende Bestandsverträge mit Datenklauseln prüfen
  • Unfair aufgedrückte B2B-Klauseln systematisch bereinigen
  • Einkaufs- und Standardvertragswerke aktualisieren
Abgrenzung

Datenrecht ist nicht nur Datenschutz

Der häufigste Denkfehler liegt darin, den Data Act nur als Annex zur DSGVO zu lesen. Das greift zu kurz. Für Unternehmen wird die Lage klarer, wenn Datenschutz, Datenrecht und Vertrags- und Governance-Fragen nebeneinander betrachtet werden.

Datenschutzrecht, Datenrecht und Governance im Vergleich
VergleichspunktDatenschutzrechtDatenrecht / Data ActVertrags- und Governance-Schnittstelle
Worum geht es?Um personenbezogene Daten, Rechtsgrundlagen, Transparenz, Betroffenenrechte und Aufsichtsrisiken.Um Datenzugang, Datennutzung, Weitergabe, Vertragsfairness, Cloud-Wechsel und wirtschaftliche Verwertbarkeit.Um Rollen, Zuständigkeiten, Prozesse, Dokumentation und tragfähige Klauselwerke.
Welche Daten stehen im Fokus?Personenbezogene und gemischte Daten.Produktdaten, Nutzungsdaten, Telemetrie, Betriebsdaten und verbundene Dienstdaten.Alle Datenarten, soweit sie in Verträgen, Freigaben, Zugriffsmodellen und Eskalationen abgebildet werden müssen.
Typische RisikenUnzulässige Verarbeitung, fehlende Rechtsgrundlage, Betroffenenbeschwerden, Bußgelder und Schadensersatz.Blockierter Datenzugang, unwirksame Datenklauseln, Lock-in-Risiken, unausgereifte Exit-Modelle und wirtschaftliche Reibung im Datenökosystem.Unklare Rollen, widersprüchliche Vertragswerke, operative Nichtumsetzbarkeit und Konflikte zwischen Produkt, Vertrieb, Einkauf, IT und Legal.
Typische interne OwnerDatenschutz, Legal, IT-Security, Fachbereiche.Produkt, Legal, Business Owner, Plattform- oder Service-Verantwortliche.Legal, Einkauf, Vertrieb, IT, Operations, Compliance und Management.
Zuständige Aufsicht in DeutschlandDatenschutzaufsicht. Für Data-Act-Fragen mit Personenbezug bei nicht-öffentlichen Stellen die BfDI nach § 3 DADG.Bundesnetzagentur nach § 2 DADG.Interne Verantwortliche und Geschäftsleitung.
Passende ITMR-VertiefungDatenschutzrecht, Datentransfer, Privacy LitigationData Act umsetzen, Digital Acts AuditIT-Recht, Compliance, AGB und Standardklauseln
Mandate

Wann Sie uns brauchen

In der Praxis kommen Mandanten selten mit der abstrakten Frage, ob der Data Act „irgendwie gilt“. Meist geht es um konkrete wirtschaftliche Reibungspunkte.

  • Ein Hersteller will Datenzugänge eröffnen, ohne Geschäftsgeheimnisse und Produktlogik preiszugeben.
  • Ein Anbieter verbundener Dienste muss klären, welche Daten überhaupt bereitgestellt werden müssen und in welcher Form.
  • Ein Plattform- oder SaaS-Unternehmen will bestehende Vertragswerke Data-Act-fest machen, ohne den Vertrieb zu blockieren.
  • Ein Industrieunternehmen möchte Nutzungs- und Maschinendaten in Kooperationen oder Datenräumen verwerten.
  • Ein Cloud-Kunde oder Cloud-Anbieter muss Exit-, Migrations- und Lock-in-Fragen sauber strukturieren.
  • Ein Unternehmen braucht eine belastbare Linie zwischen Data Act, DSGVO, weiteren EU-Digitalgesetzen und interner Governance.

Data-Act-Umsetzung prüfen · Digital-Acts-Gesamtscope prüfen

Die 5 häufigsten Praxisfehler beim Data-Act-Start

Viele Probleme entstehen aus einer zu späten oder zu groben Einordnung im Unternehmen. Die Norm selbst ist dabei selten der Engpass.

Der Data Act wird vorschnell als Datenschutzthema einsortiert

Dann bleiben Vertragsfairness, Cloud-Wechsel, Produktzugänglichkeit und wirtschaftliche Datennutzung zu lange außerhalb der eigentlichen Projektsteuerung.

Datenarten werden nicht sauber getrennt

Produktdaten, Nutzungsdaten, Telemetrie, Account-Daten und Support-Informationen werden vermischt. Genau das erschwert Data-Act-, DSGVO- und Geheimnisschutz-Prüfungen unnötig.

Standardverträge bleiben unangetastet

Einkaufsbedingungen, Plattformverträge, Cloud-AGB und Datenlizenzklauseln werden oft zu spät geprüft, obwohl dort viele wirtschaftliche Risiken bereits angelegt sind.

Cloud-Exit wird erst im Konfliktfall relevant

Wer Exit-Fähigkeit, Datenexport und Migrationsunterstützung zu spät strukturiert, produziert unnötige Lock-in- und Verhandlungsrisiken.

Geschäftsgeheimnisse werden nur pauschal behauptet

Tragfähig sind eine belastbare Datenklassifizierung, technische Zugriffskontrolle, Vertraulichkeitsmechanik und dokumentierte Schutzmaßnahmen. Pauschale Verbote tragen regelmäßig nicht.

Praxisnutzen

Wer diese fünf Fehler früh vermeidet, gewinnt meist Rechtssicherheit und zugleich klarere Zuständigkeiten zwischen Produkt, Vertrieb, Einkauf, Legal, IT und Security.

Betroffenheit

Welche Geschäftsmodelle besonders oft betroffen sind

Der Anwendungsbereich ist weit. Entscheidend ist weniger die Branchenbezeichnung als die Rolle im Datenökosystem und die konkrete technische und vertragliche Struktur.

Produkt

Hersteller vernetzter Produkte

Etwa bei Maschinen, Fahrzeugen, MedTech, Smart Devices, Gebäudetechnik oder Industrieanlagen mit digitaler Konnektivität.

Dienst

Anbieter verbundener Dienste

Etwa bei Apps, Portalen, Remote-Monitoring, Maintenance-, Analyse- oder Steuerungsdiensten, die funktional mit dem Produkt verbunden sind.

Rolle

Dateninhaber und Datenempfänger

Relevant in B2B-Modellen, Datenkooperationen, Plattform-Set-ups, Mehrwertdiensten und datenbasierten Folgeangeboten.

Cloud

Cloud-, SaaS-, PaaS- und IaaS-Anbieter

Vor allem bei Exit-Fähigkeit, Wechselprozessen, Interoperabilität, technischer Unterstützung und Vertragsgestaltung.

Nutzer

Nutzer auf Unternehmerseite

Auch Unternehmen als Nutzer vernetzter Produkte können Datenzugangsrechte strategisch nutzen, etwa für Wartung, Optimierung, Einkauf oder Anbieterwechsel.

Start-up

Start-ups und neue Service-Layer

Gerade neue Produkte und Plattformen sollten Data-Act-Fragen früh im Produktdesign und im Vertragsmodell mitdenken. Passend ist bei ITMR auch das Start-up-Gespräch.

Wichtig

Ob Sie tatsächlich Pflichten erfüllen oder Rechte aktiv nutzen können, hängt von mehr als einem Schlagwort auf der Website ab. Maßgeblich sind Produktarchitektur, Datenarten, Vertragslage, Marktrolle, technische Zugriffsmöglichkeiten und das Zusammenspiel mit anderen Regimen.

Welche Pflichten praktisch zählen

Unternehmen sollten den Data Act nicht als bloße Informationspflicht missverstehen. Er greift tief in Produktzugänglichkeit, Vertragsgestaltung und operative Prozesse ein.

Art. 3 bis 5

Datenzugang und Bereitstellung

Es geht darum, ob Produktdaten und verbundene Dienstdaten für Nutzer oder benannte Dritte zugänglich gemacht werden müssen. Zu klären ist auch, in welcher Form dies zu erfolgen hat und wie es technisch und organisatorisch abgebildet wird.

Art. 3 Abs. 2 und 3

Vorvertragliche Transparenz

Bereits vor Vertragsschluss muss klarer werden, welche Daten entstehen, wer auf sie zugreifen kann und welche Nutzungsmöglichkeiten oder Beschränkungen gelten.

Art. 13

Vertragsfairness im B2B

Einseitig aufgedrückte Datenklauseln können unwirksam sein. Besonders relevant ist das bei Einkaufsbedingungen, Plattformbedingungen, Standardverträgen und Datenlizenzmodellen.

Art. 23 bis 31

Cloud Switching und Exit-Fähigkeit

Vertraglicher Exit, Datenexport, technische Unterstützung und Schnittstellen müssen so gestaltet sein, dass Kunden nicht künstlich im System festgehalten werden.

Art. 32

Schutz vor unzulässigem Drittstaatenzugriff

Bei Datenverarbeitungsdiensten müssen Unternehmen auch Regeln zum Schutz vor bestimmten unzulässigen Zugriffsverlangen staatlicher Stellen aus Drittstaaten im Blick behalten.

Spezialregeln

Schnittstellen zu Spezialregimen

Einzelne Data-Act-Regeln greifen zusätzlich neben gesetzlichen Datenbereitstellungspflichten, Datenschutz, Security- und sektorspezifischen Vorgaben.

Verträge

Verträge, Datenklauseln und Governance sauber verzahnen

Die meisten wirtschaftlichen Risiken entstehen aus schlecht abgestimmten Verträgen, Produktbedingungen und internen Verantwortlichkeiten. Der Gesetzestext allein ist selten der Auslöser.

Welche Vertragswerke regelmäßig betroffen sind

  • Produkt- und Servicebedingungen
  • Plattform- und Cloud-Verträge
  • Datenlizenz- und Kooperationsverträge
  • Einkaufsbedingungen und Standardklauselwerke
  • Exit-, Migrations- und Support-Regelungen
  • Vertraulichkeits- und Zugriffskonzepte

Was wir in der Prüfung typischerweise herausarbeiten

  • Wer Dateninhaber, Nutzer, Dritter oder Empfänger ist
  • Welche Datenarten tatsächlich ohne Weiteres verfügbar sind
  • Ob Klauseln einseitig aufgedrückt oder verhandelt wurden
  • Wie Preislogik, Haftung, Zweckbindung und Nutzungsgrenzen zusammenpassen
  • Ob die operative Ausleitung technisch und organisatorisch realistisch abbildbar ist

Gerade bei Standardverträgen, AGB-nahen Datenklauseln und großen Plattform- oder Einkaufsstrukturen sollte der Data Act früh auf den Tisch kommen. Wartet man bis zum Streitfall, wird es teuer. Häufig ist es effizienter, Vertragsumbau, Governance und Prozessdesign gemeinsam zu denken.

IT-Recht vertiefen · AGB und Standardklauseln · Governance und Compliance · Data-Act-Umsetzung · Vertragsgestaltung im IT-Recht

Geschäftsgeheimnisse, DSGVO und Datenzugang

Viele Unternehmen fragen zuerst, ob sie sich mit Verweis auf Geschäftsgeheimnisse oder Datenschutz vollständig zurückziehen können. So einfach ist es regelmäßig nicht.

Geschäftsgeheimnisse sind Schutzgut, aber kein Pauschalstopp

Die saubere Linie liegt meist in Datenklassifizierung, Zweckbegrenzung, technischer Zugriffskontrolle, Vertraulichkeitsmechanik und dokumentierten Schutzmaßnahmen. Ein undifferenziertes Totalverweigerungsmodell trägt selten. Nach Art. 4 Abs. 7 Data Act muss eine Verweigerung begründet und der Bundesnetzagentur mitgeteilt werden.

Die DSGVO läuft parallel weiter

Sobald personenbezogene oder gemischte Daten betroffen sind, müssen Rechtsgrundlagen, Rollenverteilung, Betroffenenrechte, Datensicherheit und internationale Transfers zusätzlich sauber geprüft werden.

Datenschutzrecht · Datentransfer & Drittlandübermittlungen · Privacy Litigation · Geschäftsgeheimnisschutz

Cloud Switching und Lock-in-Risiken richtig einordnen

Cloud Switching ist eine juristisch-organisatorische Kernfrage und mehr als ein Thema für Techniker. Relevant ist auch, ob Wechsel, Parallelbetrieb und Rückführung tatsächlich funktionieren. Die bloße Kündbarkeit des Vertrags reicht dafür nicht.

Aus Sicht des Kunden

Unternehmen brauchen belastbare Exit-Regelungen, exportierbare Daten, realistische Migrationsunterstützung, klare Fristen und verlässliche Zusagen zum Leistungsübergang.

Aus Sicht des Anbieters

Anbieter müssen prüfen, welche Pflichten ihr Service-Modell konkret auslöst, wie Unterstützungspflichten wirtschaftlich abbildbar bleiben und wo Ausnahmen oder Einschränkungen transparent kommuniziert werden müssen.

Art. 25 Data Act verlangt unter anderem eine Übergangsfrist von höchstens 30 Kalendertagen für den Wechsel. Gerade in Multi-Cloud-, Plattform- oder sicherheitskritischen Set-ups sollte Cloud Switching gemeinsam mit dem Sicherheits- und Governance-Modell betrachtet werden.

Cybersecurity · NIS-2-Umsetzung · IT-Verträge und digitale Projekte · SaaS-Vertrag prüfen

Schnittstellen

Schnittstellen, die im Unternehmen nicht getrennt laufen dürfen

Der Data Act steht selten allein. Wirtschaftlich relevante Mandate liegen fast immer an Übergängen zu anderen Rechts- und Regulierungsfeldern.

KI

KI und Datenzugang

Wer Daten für Training, Feinjustierung, Auswertung oder KI-gestützte Mehrwertdienste nutzt, muss Data-Act-Logik, Vertragsketten und KI-Governance zusammenführen.

Zum KI-Recht

Security

Informationssicherheit und Resilienz

Datenzugänglichkeit darf nicht zu Sicherheitschaos führen. Rollen, Schnittstellen, Logging, Berechtigungen und Incident-Prozesse müssen deshalb mit Security- und Meldepflichten harmonieren.

Zur Cybersecurity · zur NIS-2-Umsetzung

Haftung

Produkthaftung und digitale Güter

Bei vernetzten Produkten können Datenzugang, Remote-Funktionen, Software-Updates, Mängel- und Haftungsfragen eng ineinandergreifen.

Zum Produkthaftungsrecht

Leistungen

Wie wir Unternehmen im Datenrecht unterstützen

Unsere Beratung reicht über den Gesetzestext hinaus. Ziel ist eine Struktur, mit der Produkt, Vertrieb, Einkauf, Legal, Datenschutz und IT handhabbar arbeiten können.

Scope

Betroffenheit und Scope sauber bestimmen

  • Rollen- und Datenmodell einordnen
  • Produkte, Dienste und Datenflüsse prüfen
  • Pflichtenkern von Randthemen trennen
  • Prioritäten für Management und Fachbereiche festlegen
Verträge

Verträge und Governance belastbar aufsetzen

  • Datenklauseln und Standardverträge prüfen
  • Cloud- und Exit-Strukturen überarbeiten
  • Geheimnisschutz, Zweckbindung und Freigaben abstimmen
  • Prozesse für Anfragen, Eskalation und Dokumentation gestalten
Konflikt

Konflikte und Sonderlagen beherrschbar machen

  • Streit über Datenzugang und Datennutzung
  • Abwehr oder Durchsetzung datenbezogener Ansprüche
  • Abstimmung mit DSGVO-, Security- und KI-Fragen
  • Begleitung bei besonders sensiblen Branchen- oder Plattformfällen

Sinnvoll ist die Beratung besonders dann, wenn

  • Sie vor oder nach Markteinführung eines vernetzten Produkts Vertrags- und Datenlogik neu aufsetzen müssen.
  • Ihr Unternehmen bestehende Plattform-, Cloud- oder Datenverträge anpassen will.
  • Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten und wirtschaftliche Verwertung sauber voneinander getrennt werden müssen.
  • Sie Data Act, DSGVO, KI- und Security-Anforderungen als zusammenhängendes Governance-Thema lösen möchten.

So läuft ein Mandat im Datenrecht ab

  1. Einordnung. Wir klären Rollen, Produkte, Dienste und Datenarten.
  2. Prüfung. Wir sichten Verträge, Datenflüsse und technische Bereitstellungswege.
  3. Umsetzung. Wir liefern Klauseln, Antwortschreiben, Prozesse und Prioritäten.
  4. Begleitung. Wir unterstützen bei Verhandlung, Streit und Behördenkontakt.

Data Act umsetzen · IT-Recht · Datenschutzrecht · Compliance · EU Digital Acts Audit

Kurz gesagt

Wir arbeiten in vier Schritten: Einordnung, Prüfung, Umsetzung und Begleitung. Am Ende stehen konkrete Klauseln, Prozesse und Prioritäten für Ihr Team.

Begriffe

Zentrale Begriffe im Datenrecht

Vernetztes Produkt
Gegenstand, der Daten über seine Nutzung oder Umgebung erlangt oder erzeugt und Produktdaten übermitteln kann (Art. 2 Nr. 5 Data Act).
Verbundener Dienst
Digitaler Dienst einschließlich Software, der so mit dem Produkt verbunden ist, dass das Produkt ohne ihn Funktionen nicht ausführen kann (Art. 2 Nr. 6 Data Act).
Nutzer
Person, die ein vernetztes Produkt besitzt, vertraglich nutzen darf oder verbundene Dienste in Anspruch nimmt (Art. 2 Nr. 12 Data Act).
Dateninhaber
Person, die berechtigt oder verpflichtet ist, Daten zu nutzen und bereitzustellen. Häufig ist das der Hersteller oder Diensteanbieter (Art. 2 Nr. 13 Data Act).
Datenempfänger
Unternehmen, dem Daten bereitgestellt werden, ohne selbst Nutzer des Produkts oder Dienstes zu sein (Art. 2 Nr. 14 Data Act).
Produktdaten
Daten, die durch die Nutzung eines vernetzten Produkts entstehen und vom Hersteller als abrufbar konzipiert wurden (Art. 2 Nr. 15 Data Act).
Datenverarbeitungsdienst
Digitale Dienstleistung mit Netzzugang zu einem gemeinsam genutzten Pool skalierbarer Rechenressourcen, etwa Cloud- und SaaS-Dienste (Art. 2 Nr. 8 Data Act).
Wechselentgelte
Entgelte für den Wechsel zu einem anderen Anbieter. Sie sind seit dem 11.01.2024 begrenzt und entfallen ab dem 12.01.2027 (Art. 2 Nr. 36, Art. 29 Data Act).
Geschäftsgeheimnis
Information mit wirtschaftlichem Wert, die durch angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen geschützt ist (§ 2 Nr. 1 GeschGehG).

Die Begriffe folgen den Definitionen der Verordnung (EU) 2023/2854 und des Geschäftsgeheimnisgesetzes. Im Einzelfall kommt es auf die genaue Rolle im Datenökosystem an.

Normen

Normen und Quellen

Die Tabelle trennt EU-Recht und deutsches Recht. Der Data Act ist als EU-Verordnung unmittelbar anwendbar. Das DADG regelt in Deutschland Zuständigkeit und Durchsetzung.

Wichtige Normen im Datenrecht
NormInhaltBedeutung in der Praxis
Art. 3 Data ActDatenzugang per Design und vorvertragliche InformationEU. Gilt für Produkte und Dienste, die nach dem 12.09.2026 in Verkehr gebracht werden.
Art. 4 Data ActZugangsrecht des Nutzers und Schutz von GeschäftsgeheimnissenEU. Verweigerung nur unter engen Voraussetzungen, mit Begründung und Mitteilung an die Behörde.
Art. 5 Data ActWeitergabe an Dritte auf Verlangen des NutzersEU. Benannte Torwächter nach dem DMA sind keine zulässigen Dritten.
Art. 13 Data ActMissbräuchliche, einseitig auferlegte Vertragsklauseln im B2BEU. Solche Klauseln sind für das andere Unternehmen nicht bindend.
Art. 23 bis 31 Data ActWechsel zwischen DatenverarbeitungsdienstenEU. Pflichten für Cloud- und SaaS-Anbieter, Wechselentgelte entfallen ab dem 12.01.2027.
Art. 32 Data ActSchutz nicht personenbezogener Daten vor unrechtmäßigem DrittstaatenzugriffEU. Technische, organisatorische und rechtliche Maßnahmen beim Anbieter.
Art. 50 Data ActGeltungsbeginn und ÜbergangsfristenEU. Geltung ab 12.09.2025 mit gestaffelten Fristen bis 12.09.2027.
§ 2 DADGBundesnetzagentur als zuständige BehördeDE. Zentrale Anlaufstelle, Beschwerden und Zulassung von Streitbeilegungsstellen.
§ 3 DADGBfDI als Datenschutzaufsicht für den Data ActDE. Zuständig für nicht-öffentliche Stellen, soweit personenbezogene Daten betroffen sind.
DSGVOVerarbeitung personenbezogener DatenEU. Gilt neben dem Data Act, sobald Personenbezug besteht.
§ 2 GeschGehGBegriff des GeschäftsgeheimnissesDE. Schutz setzt angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen voraus.
FAQ

FAQ – Datenrecht und Data Act für Unternehmen

Die Einordnung hängt immer vom konkreten Geschäftsmodell ab. Die folgenden Antworten geben eine belastbare Orientierung für typische Unternehmerfragen.

Betrifft der Data Act auch reine B2B-Unternehmen?

Ja, häufig sogar gerade dann. Besonders relevant ist der Data Act für Hersteller vernetzter Produkte, Anbieter verbundener Dienste, Cloud- und SaaS-Anbieter, Plattformbetreiber sowie Unternehmen, die Gerätedaten, Nutzungsdaten oder Maschinendaten wirtschaftlich einsetzen oder weitergeben. Ob konkrete Pflichten greifen, hängt vom Produkt-, Vertrags- und Datenmodell ab. ITMR Rechtsanwälte klärt diese Einordnung für Ihr Geschäftsmodell.

Müssen wir wegen des Data Act immer alle Gerätedaten herausgeben?

Nein. Maßgeblich sind vor allem die Rollen im konkreten Datenökosystem, die Art der ohne Weiteres verfügbaren Daten, der Nutzungszweck und die gesetzlichen Grenzen. In der Praxis muss geprüft werden, welche Daten zugänglich zu machen sind und in welchem Format. Zu klären ist auch, wo Datenschutz, Sicherheit oder Geschäftsgeheimnisse besondere Maßnahmen verlangen. ITMR Rechtsanwälte grenzt diese Datenarten mit Ihnen ab.

Dürfen wir Daten wegen Geschäftsgeheimnissen pauschal zurückhalten?

Ein pauschales Nein des Dateninhabers ist regelmäßig nicht die richtige Antwort. Geschäftsgeheimnisse bleiben geschützt, müssen aber typischerweise durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, Vertraulichkeitsregeln und eine saubere Zweckbindung abgesichert werden. Erst wenn erforderliche Schutzmaßnahmen nicht vereinbart oder nicht eingehalten werden, kann eine Verweigerung oder Aussetzung im Einzelfall in Betracht kommen. ITMR Rechtsanwälte formuliert die passenden Schutzmaßnahmen und Begründungen.

Müssen bestehende Verträge überprüft werden?

Ja, in vielen Fällen unbedingt. Für nach dem 12.09.2025 geschlossene Verträge gilt die Data-Act-Klauselkontrolle sofort. Für bestimmte ältere, langlaufende B2B-Verträge wird sie ab dem 12.09.2027 relevant. Unternehmen sollten deshalb Einkaufsbedingungen, Plattform- und Cloud-Verträge, Datenlizenzen, Kooperationsmodelle und Exit-Regelungen systematisch prüfen. ITMR Rechtsanwälte priorisiert diese Prüfung nach Risiko.

Was bedeutet Cloud Switching praktisch für Anbieter und Kunden?

Cloud Switching ist mehr als ein Kündigungsrecht. Es geht um exit-fähige Vertragsstrukturen, Datenexporte in nutzbarer Form, technische Unterstützung, offene Schnittstellen und die Frage, ob ein Wechsel oder eine Multi-Cloud-Strategie tatsächlich ohne Lock-in gelingt. Je nach Service-Modell, Ausnahmen und technischer Architektur ist der konkrete Pflichtenumfang unterschiedlich. ITMR Rechtsanwälte prüft Ihr Service-Modell und die Wechselklauseln.

Wie verhält sich der Data Act zur DSGVO?

Beide Regime gelten nebeneinander. Sobald personenbezogene oder gemischte Daten betroffen sind, müssen Data-Act-Zugriff, Zweckbindung, Rechtsgrundlagen, Betroffenenrechte und Sicherheitsmaßnahmen mit der DSGVO zusammen gedacht werden. Gerade bei IoT-, Plattform- und KI-Konstellationen ist die saubere Datenklassifizierung deshalb entscheidend. ITMR Rechtsanwälte verbindet beide Prüfungen in einem Arbeitsschritt.

Wer sollte intern eingebunden werden?

Legal und Datenschutz allein reichen meist nicht. Sinnvoll beteiligt sind regelmäßig Produkt, Engineering oder IT, Informationssicherheit, Einkauf, Vertrieb, Operations und die für Daten verantwortlichen Fachbereiche. Der Data Act betrifft häufig Produktdesign, Vertragslogik, Supportprozesse, Schnittstellen und Eskalationswege gleichzeitig. ITMR Rechtsanwälte moderiert dafür gern einen gemeinsamen Workshop.

Welche Behörde ist in Deutschland für den Data Act zuständig?

Seit dem 30.05.2026 ist nach § 2 DADG die Bundesnetzagentur zuständige Behörde und zentrale Anlaufstelle. Soweit personenbezogene Daten betroffen sind, überwacht die BfDI nach § 3 DADG die Anwendung gegenüber nicht-öffentlichen Stellen. ITMR Rechtsanwälte begleitet Sie im Kontakt mit beiden Behörden.

Nächster Schritt

Ansprechpartner und nächster sinnvoller Schritt

Hinweis zum Rechtsstand

Rechtsstand: 23.10.2026. Die Darstellung gibt eine erste Orientierung und ersetzt keine Prüfung des konkreten Falls.

Zuständiger Rechtsanwalt für Datenrecht bei ITMR

Jean Paul P. Bohne, LL.M., MM

Rechtsanwalt | Partner | Wirtschaftsmediator

  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
  • Fachanwalt für IT-Recht
  • AI Officer | KI-Beauftragter [DEKRA]
  • Certified Information Privacy Professional/Europe [CIPP/E]
  • Cert. Information Privacy Manager [CIPM]
  • Externer Datenschutzbeauftragter [TÜV]
  • Datenschutzbeauftragter [TÜV]
  • Datenschutzauditor [TÜV]
  • IT-Compliance Manager [TÜV]

Experte Datenrecht bei ITMR
T: +49 211 737547-70
E: bohne@itmr-legal.de

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