Alina Laigré, wiss. Mit.

Alina Laigré

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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  • Ref. iur. am Landgericht Düsseldorf

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Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Alina Laigré veröffentlicht regelmäßig Blog-Beiträge zu aktuellen Ereignissen und Entscheidungen.


Vita

Frau Alina Laigré ist seit Januar 2025 Rechtsreferendarin am Landgericht Düsseldorf und absolviert derzeit ihre Anwaltsstation in unserer Kanzlei.

Ihr Studium der Rechtswissenschaften absolvierte Frau Laigré an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort legte sie im April 2024 erfolgreich das erste juristische Staatsexamen ab. Bereits während des Studiums entwickelte sie ein besonderes Interesse für das Familien- und Erbrecht, insbesondere für deren nationale und internationale Bezüge. Vor diesem Hintergrund wählte sie den Schwerpunkt im deutschen und internationalen Verfahrens- und Privatrecht. Inhaltlich legte sie hierbei einen besonderen Fokus auf das internationale Familienrecht sowie auf Fragen der Vertragsgestaltung im Familien- und Erbrecht, insbesondere im Hinblick auf ehevertragliche Regelungen, vermögensrechtliche Vereinbarungen und erbrechtliche Gestaltungen unter Berücksichtigung grenzüberschreitender Sachverhalte. Dabei setzte sie sich sowohl mit dogmatischen Grundlagen als auch mit praxisrelevanten Fragestellungen auseinander

Im Rahmen ihrer Schwerpunktshausarbeit mit dem Titel „Die Güterstandsschaukel“ setzte sich Frau Laigré vertieft mit dem gesetzlichen und den vertraglichen Güterständen auseinander. Sie analysierte deren jeweilige Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen auf das Steuer- und Erbrecht. Schwerpunktmäßig beschäftigte sie sich mit der Frage, ob die Güterstandsschaukel als Instrument legaler Steuerersparnis eingesetzt werden kann und ob diese Gestaltung dem Missbrauchsvorwurf nach der Abgabenordnung standhält. Zudem arbeitete sie heraus, welche rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine möglichst rechtssichere, wirtschaftlich sinnvolle und praktikable Gestaltung zu erreichen. Die Arbeit verdeutlicht ihr besonderes Interesse an komplexen rechtlichen Gestaltungsfragen sowie an der Schnittstelle zwischen Familien-, Steuer- und Erbrecht.

Neben ihrem ausgeprägten theoretischen Interesse sammelte Frau Laigré frühzeitig praktische Erfahrungen. Ihr behördliches Pflichtpraktikum absolvierte sie beim Sozialamt Bocholt, wo sie unter anderem in der Abteilung Unterhalt und Betreuung tätig war. Dort erhielt sie vertiefte Einblicke in die praktische Anwendung familienrechtlicher Regelungen, insbesondere im Bereich des Unterhaltsrechts, sowie in verwaltungsrechtliche Entscheidungsprozesse. Sie lernte dabei, rechtliche Fragestellungen unter Berücksichtigung sozialer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu beurteilen. Auch die Wahl ihres anwaltlichen Pflichtpraktikums spiegelte ihr besonderes Interesse am Familienrecht wider, da dieses bei einer entsprechend spezialisierten Kanzlei erfolgte und ihr erste Einblicke in die anwaltliche Praxis ermöglichte.

Bereits im Jahr 2016 absolvierte Frau Laigré ein einmonatiges Praktikum in London bei Sowedane, einer Web-Design- und Web-Development-Company. In diesem Zusammenhang entwickelte sie ein allgemeines Interesse für das IT-Recht sowie für die rechtlichen Fragestellungen, die sich im Rahmen der digitalen Transformation ergeben. Insbesondere die fortschreitende Digitalisierung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse, der Umgang mit personenbezogenen Daten sowie der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz werfen Fragen der Rechtssicherheit, der Haftung und der rechtlichen Gestaltung auf, mit denen sich Frau Laigré gerne auseinandersetzt. Weitere Stationen ihres Referendariats führten Frau Laigré zum Amtsgericht Düsseldorf, zur Staatsanwaltschaft Düsseldorf sowie zum Rechtsamt der Stadt Düsseldorf. Diese Stationen ermöglichten ihr einen umfassenden Einblick in die gerichtliche Praxis, die staatsanwaltschaftliche Tätigkeit sowie in kommunale Verwaltungsstrukturen und rundeten ihre juristische Ausbildung sowohl in praktischer als auch in fachlicher Hinsicht ab. Ihr juristisches Profil zeichnet sich durch Sorgfalt, analytisches Denken und ein ausgeprägtes Interesse an praxisnahen Fragestellungen im anwaltlichen Kontext aus.

Frau Laigré spricht Deutsch und Englisch und verfügt über grundlegende Kenntnisse in Französisch, die sie insbesondere bei international geprägten Sachverhalten einzusetzen fähig ist. Ehrenamtlich engagierte sich Frau Laigré in ihrer Jugend beim Deutschen Kinderschutzbund.