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Compliance & Legal Checker

Legal Readiness Score für digitale Geschäftsmodelle

Der Legal Readiness Score ordnet zentrale Rechts- und Compliance-Bereiche eines digitalen Geschäftsmodells ein: Datenschutz, KI, Data Act, Plattformpflichten, IT-Verträge, Cybersecurity, E-Commerce, Produkt-Compliance, Werbung, Rechteketten und Nachweise. Das Ergebnis ist eine erste Orientierung mit Risikostufe, Priorität, Maßnahmen und Unterlagenliste.

DSGVO/TDDDG AI Act & Data Act DSA, NIS2 & CRA SaaS, Shop & Plattform Fristen & Nachweise
Wofür der Check gedacht ist

Der Check hilft Unternehmen, Start-ups, Agenturen, Plattformbetreibern, SaaS-/Cloud-Anbietern, E-Commerce-Unternehmen und Entscheidern, rechtliche Handlungsfelder vor Launch, Skalierung, Audit, Kundenprüfung, Behördenkontakt, Abmahnung oder Incident strukturiert vorzubereiten.

Readiness-Pass: sieben Prüfspuren

Das visuelle Modul zeigt, wie belastbar die wichtigsten Prüfspuren nach Ihren Antworten wirken. Je niedriger eine Spur ausfällt, desto eher sollte dort vertieft geprüft und dokumentiert werden.

Legal Readiness Pass Dynamische Prüfspuren nach Profil, Risiken und Nachweisen 0 SCORE 1 GeschäftsmodellProfil, Anlass, Zielgruppe 0% 2 Daten & DSGVOTracking, AVV, Breach 0% 3 KI & DatenzugangAI Act, Data Act, Rollen 0% 4 VerträgeSaaS, SLA, Haftung, Exit 0% 5 SecurityNIS2, CRA, Incident, SBOM 0% 6 Markt & PlattformShop, DSA, BFSG, Claims 0% 7 NachweiseFristen, Dossier, Litigation 0%

Orientierung in fünf Schritten

Der Check verdichtet typische Legal-Readiness-Fragen zu einem strukturierten Prüfpfad. So wird sichtbar, wo sofortige Klärung sinnvoll ist und welche Unterlagen die Anfrage beschleunigen.

1
Profil erfassenGeschäftsmodell, Anlass und digitale Risikozone einordnen.
2
Pflichten bündelnDatenschutz, KI, Verträge, Security, Plattform, Shop und Produkt prüfen.
3
Fristen erkennenSichere Standardfristen und updatekritische Rechtsentwicklungen trennen.
4
Maßnahmen priorisierenSofortmaßnahmen, Vertiefung und Dokumentationslücken ableiten.
5
Anfrage vorbereitenKurzüberblick und Unterlagenliste für die Mandatsaufnahme kopieren.

Was dieser Check leistet

Der Legal Readiness Score ist eine strukturierte Erstorientierung. Er zeigt keine abschließende Rechtslage, sondern priorisiert typische Prüfbereiche digitaler Geschäftsmodelle.

Was wird geprüft?Geschäftsmodell, Datenschutz, KI, Data Act, DSA, NIS2/BSIG, CRA, BFSG, E-Commerce, UWG, Produkt-Compliance, Content/IP, Verträge, Incident- und Nachweissysteme.
Wann ist der Check relevant?Vor Launch, Relaunch, Finanzierung, Kundenprüfung, Tool-Einführung, Plattformstart, Abmahnung, Datenpanne, Behördenkontakt, Audit oder größerem Produktupdate.
Was ist das Ergebnis?Score, Risikostufe, Priorität, Gründe, nächste Prüfpunkte, Unterlagenliste, Fristenmatrix, sechs passende Anschluss-Checker und kopierbarer Kurzüberblick.
Welche Grenzen hat der Legal Readiness Score?

Der Check bewertet nur die eingegebenen Risikosignale. Die konkrete rechtliche Einordnung kann sich ändern, wenn Datenflüsse, Länderbezug, Zielgruppen, technische Umsetzung, Vertragslage, Fristen, Behördenkommunikation oder Produktfunktionen im Detail geprüft werden.

Welche Fristen sind besonders häufig relevant?

Häufig relevant sind unter anderem DSGVO-Datenpannen mit kurzfristiger 72-Stunden-Prüfung, Betroffenenrechte regelmäßig binnen eines Monats, laufende Pflichten aus DSGVO/TDDDG, DSA, BFSG, GPSR, Button- und Kündigungsbutton-Vorgaben, Data Act seit 12.09.2025 sowie CRA-Meldepflichten ab 11.09.2026 und CRA-Hauptpflichten ab 11.12.2027. AI-Omnibus-Änderungen und einzelne nationale Durchführungsdetails sind als Monitoring und final zu prüfen zu behandeln.

Welche Unterlagen sind hilfreich?

Hilfreich sind eine Kurzbeschreibung des Geschäftsmodells, Datenflussübersicht, Website-/App-/Checkout-Screenshots, AGB, SaaS- oder IT-Verträge, AVV/DPA, TOM, Datenschutzhinweise, Cookie-Logs, KI-Tool-Liste, Security-Unterlagen, Incident-Prozess, Produktdokumentation, Claim-Nachweise, Rechteketten, OSS-/SBOM-Informationen und laufende Korrespondenz.

Interaktive Prüfroute

Fragebogen zum Legal Readiness Score

Beantworten Sie die Schritte nacheinander. Pro Schritt ist mindestens eine Antwort erforderlich. Bei Checkbox-Schritten schließt „Keine / unklar“ andere Antworten aus.

Schritt 1 von 70%
1. Welches Profil passt am besten?

Das Profil beeinflusst die Gewichtung. Wählen Sie die Ausgangslage, die Ihrem Fall am nächsten kommt.

2. Welche Datenschutz- und Datenflussthemen sind relevant?

Wählen Sie alle zutreffenden Punkte aus. Datenschutz ist häufig der Querschnitt zu KI, Marketing, Plattformen, Cloud und Litigation.

3. Gibt es KI-, Data-Act- oder Produktdaten-Themen?

KI, Datenzugang und vernetzte Produkte können eigene Rollen-, Transparenz-, Vertrags- und Dokumentationspflichten auslösen.

4. Wie belastbar sind Verträge und Kundenunterlagen?

Bei digitalen Geschäftsmodellen sind Verträge häufig der Ort, an dem Leistung, Haftung, Datenschutz, Security, IP, Support, Updates und Exit praktisch steuerbar werden.

5. Welche Security-, NIS2-, CRA- oder OSS-Themen bestehen?

Cybersecurity kann Datenschutz, Kundenverträge, NIS2/BSIG, CRA, Produkthaftung und Software-Lieferketten gleichzeitig betreffen.

6. Gibt es Shop-, Plattform-, BFSG-, Claim- oder Content-Risiken?

Digitale Nutzerstrecken, Plattformfunktionen und Marketingaussagen können schnell Abmahn-, Verbraucher-, DSA-, BFSG- oder Reputationsrisiken auslösen.

7. Wie gut sind Nachweise, Fristen und Verantwortlichkeiten organisiert?

Dokumentation entscheidet oft darüber, ob ein Unternehmen gegenüber Kunden, Behörden, Plattformen oder Gerichten handlungsfähig bleibt.

Bitte wählen Sie für diesen Schritt mindestens eine Antwort aus.
Vorläufiges Ergebnis
0

Legal Readiness wird berechnet

Die Auswertung erscheint nach Abschluss des Fragebogens.

Wahrscheinliche Einordnung

—

Priorität

—

Nächster Schwerpunkt

—

Gründe
    Empfohlene nächste Prüfpunkte
      Sinnvoll vorzubereitende Unterlagen

        Typische Fristen, Risiken und Maßnahmen

        Die Matrix nennt häufige Prüfbereiche. Ob eine Pflicht greift, hängt vom konkreten Sachverhalt, der technischen Umsetzung, dem Geschäftsmodell und dem Länderbezug ab.

        BereichTypischer AuslöserZeitpunkt / FristRisikoSinnvolle Maßnahme
        DSGVO / TDDDGPersonenbezogene Daten, Tracking, Newsletter, Cloud, DatenpanneLaufend; Datenschutzverletzungen regelmäßig binnen 72 Stunden prüfenAufsicht, Bußgeld, Schadensersatz, AbmahnungDatenflüsse, Rechtsgrundlagen, AVV, TOM, Consent-Logs und Breach-Prozess dokumentieren
        KI-VerordnungKI-Tools, Chatbots, HR-KI, Scoring, generative InhalteVerbotene Praktiken und KI-Kompetenz seit 02.02.2025 relevant; weitere Pflichten gestaffelt, AI-Omnibus final prüfenCompliance-, Datenschutz-, Vertrags- und HaftungsrisikenKI-Inventar, Rollenprüfung, Risikoklasse, Richtlinie, Schulung und Anbieterprüfung erstellen
        Data ActVernetzte Produkte, verbundene Dienste, Datenzugang, Cloud-WechselAllgemeine Anwendung seit 12.09.2025; Designanforderung für neue Produkte ab 12.09.2026Datenzugang, Vertragsrisiken, Kunden- und BehördenrisikenDatenkatalog, Zugangsprozess, Vertragsklauseln und Geschäftsgeheimnisschutz prüfen
        DSA / PlattformenNutzerinhalte, Hosting, Marktplatz, Bewertungen, Ranking, WerbungAllgemeine Anwendung seit 17.02.2024Aufsicht, Sperrung, Transparenz- und BeschwerderisikenRollenanalyse, Kontaktstelle, Notice-and-Action, Moderationslog und Beschwerdeprozess einrichten
        NIS2 / BSIGSektor- oder Größenbezug, Lieferketten, digitale DiensteDeutsche Umsetzung seit 06.12.2025; Melde- und Detailprozesse national prüfenManagement-, Melde-, Aufsichts- und VertragsrisikenBetroffenheitsprüfung, Risikomanagement, Incident-Prozess und Leitungszuständigkeit dokumentieren
        Cyber Resilience ActSoftware, Hardware oder Produkt mit digitalem ElementMeldepflichten ab 11.09.2026; Hauptpflichten ab 11.12.2027Konformität, Marktüberwachung, Sicherheits- und HaftungsrisikenSecure SDLC, SBOM, VDP/PSIRT, Supportzeitraum und technische Dokumentation vorbereiten
        E-Commerce / BGBOnline-Shop, App, B2C-Abo, digitale ProdukteButton-Lösung und Kündigungsbutton bereits laufend relevantKein Vertragsschluss, Abmahnung, Unterlassung, KundenkonfliktCheckout, Buttontext, Widerruf, Kündigungsstrecke und Pflichtinformationen per Screenshot prüfen
        BFSGE-Commerce-Dienstleistung, App, Website oder digitaler Dienst im AnwendungsbereichAnwendbar seit 28.06.2025Marktüberwachung, Anordnung, Bußgeld, NutzerbarrierenScope, Accessibility Audit, Erklärung, Beschwerdeprozess und Release-Prüfung aufsetzen
        UWG / Claims / ContentPreiswerbung, Umweltclaims, Health Claims, Influencer, Bewertungen, KI-AssetsLaufend; EmpCo-Änderungen ab 27.09.2026 berücksichtigenAbmahnung, Unterlassung, Reputationsschaden, VertragskonfliktClaim-Dossier, Rechteketten, Freigabeprozess, Kennzeichnung und Nachweisarchiv führen

        Nächste sinnvolle Schritte

        Verwandte ITMR-Checker und Anschlussprüfungen für eine vertiefte Einordnung des Legal-Readiness-Status.

        Digital Business Model MapperHilft, Geschäftsmodell, Rollen, Datenflüsse, Plattform-, Produkt- und Vertragslogik sauber zu erfassen. Compliance RadarPriorisiert Datenschutz, KI, IT, Security, E-Commerce, Plattform und Produkt-Compliance im Gesamtbild. Interaktive Risiko-Matrix / Risk CockpitVerdichtet einzelne Risiken nach Eintritt, Schadenshöhe, Fristnähe und Aufwand. Dokumenten-Dossier BuilderStrukturiert Nachweise, Verträge, Screenshots, Logs, Policies und Fristen für Anfrage, Audit oder Konflikt. Regulatorik-ZeitstrahlOrdnet wichtige Stichtage zu AI Act, Data Act, NIS2, CRA, BFSG, GPSR, UWG und Produkthaftung ein. Go-live Legal Launch BoardPrüft, ob Launch, Relaunch, Kampagne, Shop, App, SaaS-Produkt oder Plattform rechtlich startfähig wirken.

        Kurzüberblick für die Anfrage

        Nach Abschluss des Fragebogens wird der Kurzüberblick automatisch erzeugt. Sie können ihn kopieren und für die Kontaktaufnahme verwenden.

        Legal Readiness bei ITMR anfragen

        Schildern Sie kurz Geschäftsmodell, Anlass, laufende Fristen, betroffene Systeme, Datenflüsse, Verträge und vorhandene Unterlagen. Bei Fristsachen sollten Zugang, Fristende und vollständige Dokumente direkt angegeben werden.

        Anfrage senden Kontakt aufnehmen
        Der Check dient der ersten Orientierung. Die konkrete rechtliche Einordnung hängt von Sachverhalt, Fristen, Datenflüssen, Vertragslage, Ländern, Zielgruppen und technischer Umsetzung ab. Eine Prüfung im Einzelfall bleibt erforderlich.
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