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EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO bestellen

Eine Anschrift in der EU genügt nicht.

Wir prüfen, ob Ihr Unternehmen einen Vertreter in der Union benennen muss, setzen die schriftliche Benennung auf und übernehmen die Vertretung gegenüber Aufsichtsbehörden und betroffenen Personen. Unternehmen ohne EU-Niederlassung müssen oft einen EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO bestellen; wir prüfen die Pflicht und übernehmen die Vertretung.

Ohne Angabe anfragen

Der Erstkontakt ist kostenfrei. Bevor Kosten entstehen, machen wir Sie ausdrücklich darauf aufmerksam.

Rückmeldung an Werktagen innerhalb von 24 Stunden

Stand: 23.10.2026

Schematische Darstellung einer Pflichtprüfung. Beispiel vereinfacht.

Wir vertreten Unternehmen aus

  • USA
  • Vereinigtes Königreich
  • Schweiz
  • Asien

Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmen ohne Niederlassung in der EU müssen nach Art. 27 DSGVO einen Vertreter in der Union benennen, wenn sie Personen in der EU Waren oder Dienstleistungen anbieten oder deren Verhalten beobachten.
  • Bei ITMR prüfen wir die Pflicht, setzen die schriftliche Benennung auf und übernehmen die Vertretung gegenüber Aufsichtsbehörden und betroffenen Personen.
  • Die Verantwortung für die Einhaltung der DSGVO bleibt beim Unternehmen.
  • Besteht keine Pflicht, dokumentieren wir die Begründung für Kunden, Audits und Behörden.
  • Ansprechpartner ist Dominik Skornia und sein Team. Er ist AI-Privacy-Expert (GDDcert. EU). Rückmeldung an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.
Art. 27
Vorschrift der DSGVO zum Vertreter in der EU für Unternehmen ohne Niederlassung in der EU.
DSGVO
Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sie regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten verarbeiten dürfen.
SaaS
Software as a Service. Software, die über das Internet genutzt und nicht installiert wird.
VVT
Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO. Es listet auf, welche Daten wofür verarbeitet werden.

Typische Auslöser

Wann stellt sich die Frage nach dem EU-Vertreter?

Nach unserer Erfahrung fällt die Pflicht selten im Datenschutzhandbuch auf. Sie zeigt sich in einem Geschäftsvorgang, etwa beim Start in der EU oder im Onboarding eines Großkunden.

Wir klären zuerst, ob die Pflicht besteht, und setzen dann eine Vertretung auf, die im Ernstfall erreichbar ist.

Art. 27 DSGVO knüpft nicht an die Staatsangehörigkeit an. Es kommt auf Personen an, die sich in der Union befinden, und auf eine Verarbeitung, die mit einem Angebot an sie oder mit der Beobachtung ihres Verhaltens zusammenhängt.

Deshalb genügt es nicht, irgendwo eine Adresse zu nennen. Vor der Benennung muss klar sein, ob Art. 3 Abs. 2 DSGVO eröffnet ist, welche Verarbeitung betroffen ist und wie der Vertreter erreichbar und handlungsfähig bleibt.

Der Vertreter übernimmt nicht die gesamte Datenschutzorganisation des Unternehmens. Rechtsgrundlagen, Transparenz, Betroffenenrechte, Sicherheit, Dienstleister und Dokumentation bleiben in der Verantwortung des Unternehmens.

Für wen
Verantwortliche und Auftragsverarbeiter ohne Niederlassung in der EU
Norm
Art. 27 in Verbindung mit Art. 3 Abs. 2 DSGVO
Form
Schriftliche Benennung
Sitz des Vertreters
In einem Mitgliedstaat, in dem sich betroffene Personen befinden

Klare erste Einordnung

Nennen Sie Sitz, EU-Märkte und Ihr Angebot im Formular. Wir melden uns an Werktagen innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einordnung und dem nächsten Schritt.

So läuft es ab

Wie läuft die EU-Vertretung in drei Schritten?

Von der Pflichtprüfung bis zur laufenden Vertretung stimmen wir jeden Schritt mit Ihnen ab.

  1. 01

    Pflicht klären

    Wir prüfen Sitz, EU-Zielmärkte, Ihre Rolle als Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter, Datenarten, Analyseverfahren und mögliche Ausnahmen nach Art. 27 Abs. 2 DSGVO.

  2. 02

    Benennung aufsetzen

    Wir entwerfen das schriftliche Mandat, legen Kontaktdaten und Zuständigkeiten fest und passen Datenschutzhinweise und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten an.

  3. 03

    Vertretung führen

    Wir sind Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden und betroffene Personen in der EU und leiten Anfragen geordnet und mit Fristhinweis an Ihr Team weiter.

Was wir für die Einordnung brauchen

  1. 1

    Unternehmen und Markt

    Sitz, EU-Länder mit Kunden oder Nutzern, Websites, Apps und Vertriebswege, Sprachen, Währungen, Liefergebiete und EU-Kampagnen.

  2. 2

    Datenverarbeitung

    Rolle als Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter, Kategorien betroffener Personen, Datenarten und besondere Risiken, Analyse, Profilbildung oder automatisierte Auswertung.

  3. 3

    Dokumente

    Datenschutzhinweise, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten oder Prozessübersicht, Verträge zur Auftragsverarbeitung und offene Kunden-, Behörden- oder Prüfanfragen.

Wie lange dauert es? Die meisten Arbeitsschritte erledigen wir innerhalb weniger Werktage. Wie schnell es geht, hängt vom Umfang und von Ihren Rückmeldungen ab. Haben Sie einen festen Termin, etwa einen Launch? Nennen Sie ihn uns gleich bei der Anfrage, dann planen wir ihn ein.

Leistungspaket

Was übernehmen wir bei der EU-Vertretung?

Leistungspaket EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO

  1. Pflichtprüfung

    Sitz und Konzernstruktur, Rolle, EU-Angebot, EU-Zielmärkte, Beobachtung des Verhaltens, Datenarten, Umfang der Verarbeitung und mögliche Ausnahmen.

  2. Schriftliche Benennung

    Mandat und Aufgaben, Kontaktdaten und Zuständigkeiten, interne Meldewege und Abgrenzung zu Datenschutzbeauftragten und Dienstleistern.

  3. Anpassung der Dokumentation

    Angaben zum Vertreter in den Datenschutzhinweisen nach Art. 13 und 14 DSGVO und im Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO.

  4. Laufende Vertretung

    Entgegennahme von Anfragen der Aufsichtsbehörden und betroffener Personen, Weiterleitung mit Fristhinweis und Abstimmung der Antwort mit Ihrem Team.

  5. Dokumentation bei fehlender Pflicht

    Besteht keine Pflicht, halten wir die Begründung schriftlich fest, damit Sie Kunden- und Prüfanfragen geordnet beantworten können.

Für wen
Unternehmen ohne Niederlassung in der EU
Erste Rückmeldung
an Werktagen innerhalb von 24 Stunden
Kosten
Wir nennen Ihnen die Kosten vor Mandatserteilung transparent.
Nicht im Paket
Verteidigung in Verfahren der Aufsichtsbehörde und gerichtliche Schritte. Das sind separate Leistungen, auf Anfrage.
EU-Vertretung anfragen

Wer liefert was und wer entscheidet

Was Sie liefern

  • Sitz und Unternehmensstruktur
  • EU-Märkte und Angebote
  • Datenschutzhinweise und VVT
  • Interne Ansprechpartner

Was wir übernehmen

  • Pflichtprüfung
  • Schriftliches Mandat
  • Anpassung der Dokumentation
  • Vertretung gegenüber Behörden und Betroffenen

Wer entscheidet

  • Ihr Unternehmen über die Verarbeitung
  • Die Aufsichtsbehörde über ihre Maßnahmen

Wie läuft die Beauftragung ab?

  1. 1

    Erste Einschätzung

    Sie schildern Sitz, EU-Märkte und Angebot über das Formular. Wir ordnen ein, ob eine Benennung naheliegt. Der Erstkontakt ist kostenfrei.

  2. 2

    Angebot

    Vor Beginn der Arbeit nennen wir Ihnen Umfang und Kosten der Pflichtprüfung und der laufenden Vertretung transparent.

  3. 3

    Gerichtliche Schritte gesondert

    Verfahren vor der Aufsichtsbehörde und gerichtliche Schritte vereinbaren wir gesondert, wenn Sie das wünschen.

Typische Auslöser

In welchen Situationen fragen Unternehmen uns an?

Diese sechs Auslöser sehen wir am häufigsten.

EU-Markt ohne EU-Niederlassung

Ein Unternehmen aus den USA, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz oder einem anderen Drittstaat bietet Waren, Software, Apps oder digitale Dienste für Personen in der EU an.

Analyse und Profilbildung

Webanalyse, Retargeting, App-Analyse oder Nutzersegmentierung erfassen das Verhalten von Personen, während sie sich in der EU befinden.

Nachfrage von Kunden

Ein Großkunde, Investor, Prüfer oder Datenschutzbeauftragter fragt nach dem Vertreter in der Union oder nach der Dokumentation im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.

Lücke in der Datenschutzerklärung

Website oder App richten sich erkennbar an EU-Märkte, nennen aber keinen Vertreter oder Angaben, die nicht zur tatsächlichen Verarbeitung passen.

Auftragsverarbeitung mit EU-Bezug

Auch Auftragsverarbeiter außerhalb der EU können erfasst sein, wenn ihre Verarbeitung mit dem Angebot oder der Beobachtung im EU-Markt zusammenhängt.

Anfrage von Behörde oder Betroffenen

Auskunft, Löschung, Beschwerde oder ein Schreiben der Aufsichtsbehörde sollen über einen festen Ansprechpartner in der EU laufen.

Pflichtprüfung

Wann müssen Sie einen EU-Vertreter benennen?

Art. 27 DSGVO setzt an Art. 3 Abs. 2 DSGVO an. Wir prüfen vier Punkte.

Keine Niederlassung in der EU

Die Frage stellt sich für Verantwortliche und Auftragsverarbeiter, die nicht in der Union niedergelassen sind, aber in den räumlichen Anwendungsbereich der DSGVO fallen.

Angebot an Personen in der EU

Waren oder Dienstleistungen können entgeltlich oder unentgeltlich sein. Anhaltspunkte sind EU-Zielmärkte, Lieferung in die EU, Euro-Preise, EU-Sprachen oder eine landesbezogene Ansprache.

Beobachtung des Verhaltens

Analyseverfahren, Profilbildung, verhaltensbezogene Werbung, App-Analyse oder Nutzersegmentierung können genügen, wenn das Verhalten in der EU stattfindet.

Ausnahme eng prüfen

Die Ausnahme für gelegentliche Verarbeitung ohne besondere Risiken ist eng. Besondere Kategorien von Daten, Daten über Straftaten oder eine umfangreiche Verarbeitung sprechen gegen sie.

Prüffragen

Woran scheitert eine Benennung in der Praxis?

Nach unserer Erfahrung entstehen Fehler aus einem zu formalen Blick auf die Rolle. Kritisch wird es, wenn Datenschutzerklärung, VVT, interne Zuständigkeit und tatsächliche EU-Ausrichtung nicht zusammenpassen.

Zu eng gedacht

Das Unternehmen meint, Art. 27 DSGVO gelte nur für EU-Bürger. Maßstab sind Personen, die sich in der EU befinden.

Zu schnell verneint

Die bloße Abrufbarkeit einer Website genügt nicht. Euro-Preise, EU-Sprachen, Liefergebiete, Kundennennungen oder Analyseverfahren können aber deutlich für eine EU-Ausrichtung sprechen.

Nur eine Zeile im Impressum

Der Vertreter muss erreichbar und eingebunden sein. Ohne Mandat, Informationsfluss und Anschluss an die Dokumentation bleibt die Benennung angreifbar.

Rollen vermischt

EU-Vertreter, externer Datenschutzbeauftragter, Auftragsverarbeiter und Datenschutzberater sind verschiedene Funktionen. Interessenkonflikte prüfen wir vor der Benennung.

Unterlagen

Welche Angaben braucht die Prüfung?

Je genauer die Ausgangslage beschrieben ist, desto schneller klären wir die Pflicht und das Mandat.

Unternehmen und Markt

  • Sitz des Unternehmens
  • EU-Länder mit Kunden, Nutzern oder Zielmärkten
  • Websites, Apps, Plattformen oder Vertriebswege
  • Sprachen, Währungen, Liefergebiete und EU-Kampagnen

Verarbeitung und Dokumente

  • Rolle als Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter
  • Datenarten und Kategorien betroffener Personen
  • Analyse, Profilbildung oder automatisierte Auswertung
  • Datenschutzhinweise, VVT und Verträge zur Auftragsverarbeitung

Rechtsrahmen

Welche Normen gelten für den EU-Vertreter?

Nach Art. 3 Abs. 2 DSGVO gilt die Verordnung auch für Unternehmen ohne Niederlassung in der Union. Voraussetzung ist, dass sie Personen in der Union Waren oder Dienstleistungen anbieten oder deren Verhalten dort beobachten.

In diesen Fällen verlangt Art. 27 Abs. 1 DSGVO die schriftliche Benennung eines Vertreters in der Union. Ausgenommen ist nach Art. 27 Abs. 2 DSGVO eine gelegentliche Verarbeitung, die keine umfangreiche Verarbeitung besonderer Datenkategorien einschließt und voraussichtlich nicht zu einem Risiko führt.

Der Vertreter muss nach Art. 27 Abs. 3 DSGVO in einem Mitgliedstaat niedergelassen sein, in dem sich betroffene Personen befinden. Nach Art. 27 Abs. 4 DSGVO ist er Anlaufstelle für Aufsichtsbehörden und betroffene Personen.

Name und Kontaktdaten des Vertreters gehören nach Art. 13 und 14 DSGVO in die Datenschutzhinweise. Nach Art. 30 Abs. 1 DSGVO stehen sie auch im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Ein Verstoß gegen Art. 27 DSGVO kann nach Art. 83 Abs. 4 lit. a DSGVO mit Geldbuße geahndet werden.

Quellen

Grenzen

Was leistet der EU-Vertreter nicht?

Der Vertreter ist Anlaufstelle. Die Pflichten aus der DSGVO bleiben beim Unternehmen.

  1. 1

    Keine Übernahme der Verantwortung

    Rechtsgrundlagen, Transparenz, Betroffenenrechte, Sicherheit und Dienstleistersteuerung bleiben Aufgabe des Unternehmens.

  2. 2

    Kein Datenschutzbeauftragter

    Der Datenschutzbeauftragte hat eine unabhängige Kontroll- und Beratungsfunktion. Beide Rollen prüfen wir getrennt.

  3. 3

    Keine Entscheidung der Behörde

    Wir sind Ansprechpartner. Welche Maßnahmen eine Aufsichtsbehörde ergreift, entscheidet sie selbst.

Fehler, die die Benennung angreifbar machen

  • Der Vertreter steht in den Datenschutzhinweisen, kennt aber die Verarbeitung nicht.
  • Anfragen von Behörden landen ohne Fristhinweis in einem allgemeinen Postfach.
  • Das VVT nennt keinen Vertreter oder einen anderen als die Datenschutzhinweise.
  • Die Pflicht wird verneint, ohne dass die Begründung dokumentiert ist.

Ihr Ansprechpartner

Dominik Skornia, LL.B.

Rechtsanwalt · AI-Privacy-Expert (GDDcert. EU) · Externer Datenschutzbeauftragter

Zum Profil Düsseldorf, Schirmerstraße 80 · Hamburg, Palmaille 124

Bei ITMR führen Jean Paul Bohne, Andreas Buchholz und Dr. Alexander Pleh die Bezeichnung Fachanwalt für Informationstechnologierecht.

Bewertungen

Was Mandanten sagen

5,0 von 5 · 167 Google-Bewertungen

5,0 von 5 · 71 Bewertungen auf anwalt.de

Ausgewählte Bewertungen, Stand: 23.10.2026. Weitere Bewertungen finden Sie auf den Plattformen.

„Ich hatte Herrn Bohne bereits vor einiger Zeit in einer datenschutzrechtlichen Angelegenheit in Anspruch genommen und war sehr zufrieden. Nun wurde mein Unternehmen in eine Urheberrechtsstreitigkeit verwickelt. Herr Bohne hat auch diese Sache schnell, zuverlässig, professionell … erledigt.“
DP RECHT · Google · 27.01.2021
„Wir haben Herrn Bohne als einen sehr kompetenten, umkomplizierten Anwalt kennengelernt, der schnell und verständlich auf Anfragen antwortet, so dass auch Laien sie verstehen. Was wir ebenfalls sehr schätzen: die proaktive Information im Falle von rechtlichen Veränderungen.“
V. S. · anwalt.de · 13.05.2020 · „Unkompliziert, schnell und verständlich“
„Eine exzellente Kanzlei, äußert freundliche und hilfsbereite Anwälte. Vorbehaltlose Empfehlung meinerseits.“
Timon Boss · Google · 03.12.2024

Keine Überprüfung der Bewertungen auf Google und anwalt.de durch uns · Google · anwalt.de

FAQ

Welche Fragen stellen Unternehmen vor der Benennung?

Braucht jedes Unternehmen außerhalb der EU mit EU-Kunden einen Vertreter?

Nicht automatisch. Es kommt darauf an, ob die Verarbeitung mit einem Angebot an Personen in der EU oder mit der Beobachtung ihres Verhaltens zusammenhängt. Zusätzlich prüfen wir die Ausnahme nach Art. 27 Abs. 2 DSGVO.

Reicht es, dass unsere Website in der EU abrufbar ist?

Die bloße Abrufbarkeit genügt für sich nicht. Es kommt auf Anhaltspunkte wie EU-Liefergebiete, Euro-Preise, EU-Sprachen, EU-Kampagnen, Kundenbezug oder Analyseverfahren an.

Muss der EU-Vertreter in Deutschland sitzen?

Er muss in einem Mitgliedstaat niedergelassen sein, in dem sich betroffene Personen befinden. Deutschland passt, wenn Ihr EU-Bezug Deutschland umfasst.

Ist der EU-Vertreter dasselbe wie ein Datenschutzbeauftragter?

Nein. Der Vertreter ist Anlaufstelle nach Art. 27 DSGVO. Der Datenschutzbeauftragte berät und kontrolliert unabhängig nach Art. 37 bis 39 DSGVO.

Muss der Vertreter in der Datenschutzerklärung stehen?

Ja, wenn die Pflicht besteht. Name und Kontaktdaten gehören nach Art. 13 und 14 DSGVO in die Datenschutzhinweise und nach Art. 30 DSGVO in das Verzeichnis.

Was sollten wir vor der Benennung vorbereiten?

Eine Übersicht der EU-Märkte, der betroffenen Verarbeitungen, Ihrer Rolle, der Datenschutzhinweise, des VVT-Stands, der eingesetzten Dienste und der internen Ansprechpartner.

Prüfen Sie auch, ob die Pflicht gar nicht besteht?

Ja. In Grenzfällen ist die Pflichtprüfung der erste Schritt. Fehlt die Pflicht, dokumentieren wir die Begründung, damit Kunden-, Prüf- und Behördenanfragen geordnet beantwortet werden können.

Nächster Schritt

Müssen Sie einen EU-Vertreter benennen?

Schildern Sie uns Sitz, EU-Märkte und Angebot. Wir prüfen die Pflicht, setzen das Mandat auf und übernehmen die Vertretung.

Für die Anfrage hilfreich

  • Sitz des Unternehmens
  • EU-Länder mit Kunden oder Nutzern
  • Link zu Website oder App
  • Datenschutzhinweise oder VVT

Unterlagen können Sie auch nach der ersten Rückmeldung nachreichen.

Art.-27-Pflicht prüfen lassen

Nennen Sie Sitz, EU-Märkte und Ihr Angebot. Wir ordnen ein, ob Sie einen EU-Vertreter benennen müssen.

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Hilfreich sind Sitz, EU-Zielmärkte, Website oder App, Datenschutzhinweise und vorhandene Kunden- oder Behördenanfragen.