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5,0/5 Google · 167 BewertungenBewertungen über uns auf anderen Plattformen, die wir nicht wörtlich zitieren, prüfen wir nicht auf ihre Echtheit. Sie können daher auch von Personen stammen, die nicht unsere Mandanten sind. Es gelten die Regeln der jeweiligen Plattform. Bewertungen, die wir auf unserer Website wörtlich zitieren, haben wir dagegen auf ihre Echtheit im Sinne des § 5b Abs. 3 UWG geprüft: Wir haben die Namen der Bewertenden mit unserem Mandantenverzeichnis abgeglichen. Außerdem haben wir die jeweilige Plattform gebeten, die Bewertungen auf ihre Echtheit zu prüfen.Zeitraum: Oktober 2016 bis heute · Stand: 04.11.2026

Intime Aufnahmen löschen lassen

Diskret prüfen, gezielt entfernen, Wiederholung absichern

Intime Fotos müssen nicht online sein, damit Handlungsbedarf besteht. Nach einer Trennung kann ein Löschungsanspruch auch bei einvernehmlich entstandenen Aufnahmen bestehen. Sind Bilder online, gehen wir gegen Verbreiter, Plattform und Suchmaschine vor.

Ohne Angabe anfragen

Der Erstkontakt ist kostenfrei. Ehe Kosten anfallen, informieren wir Sie ausdrücklich.

Rückmeldung an Werktagen innerhalb von 24 Stunden

Stand: 23.10.2026

Schematische Darstellung. Beispiel frei erfunden und vereinfacht.

Wir vertreten Betroffene gegenüber

  • Ex-Partnern
  • Plattformen
  • Hostern
  • Suchmaschinen
  • anonymen Accounts

Was hilft in den ersten Stunden?

  • Beweise sichern. Notieren Sie URL, Plattform, Profilname, Datum und Uhrzeit. Ein Screenshot des Umfelds genügt zunächst.
  • Inhalt bei der Plattform melden, mit genauer URL. Plattformen müssen nach Art. 16 DSA einen Meldeweg anbieten. Art. 16 DSA
  • StopNCII nutzen. Für Volljährige erzeugt das Werkzeug einen Hash auf dem eigenen Gerät, damit teilnehmende Plattformen identische Dateien erkennen. StopNCII.org
  • Bei Aufnahmen aus der Zeit vor dem 18. Geburtstag hilft Take It Down nach demselben Prinzip. Take It Down
  • Google-Treffer über das eigene Meldeverfahren für intime Bilder entfernen lassen. Google-Hilfe

Das Wichtigste in Kürze

Nach dem Bundesgerichtshof kann nach einer Trennung ein Anspruch auf Löschung intimer Fotos und Videos bestehen, obwohl sie mit Einwilligung entstanden sind. Entscheidend sind Inhalt, Zweck und Reichweite der damaligen Einwilligung. Sind Aufnahmen bereits verbreitet, verbinden wir Ansprüche gegen den Uploader mit einer genauen Plattformmeldung, einem Hoster-Takedown und einer Auslistung bei Suchmaschinen. ITMR kann eine Entfernung aus jeder privaten Kopie nicht versprechen. Wir gehen abgestuft gegen bekannte Speicherorte, weitere Verbreitung und neue Fundstellen vor.

Ist diese Seite die richtige für Sie?

  • Diese Seite ist richtig, wenn Aufnahmen gelöscht werden sollen, ob beim Ex-Partner, auf einer Plattform oder bei Google. Hier geht es um Löschung, Unterlassung, Auskunft und Eilverfahren.
  • Die andere Seite ist richtig, wenn Sie zuerst Ihre Lage klären möchten: Ist das strafbar, wer steckt dahinter, wie ernst ist eine Drohung? Zur Einordnung

Ausgangslage

Welche Lage besteht bei Ihnen?

Der richtige Weg hängt davon ab, wo die Aufnahme liegt und wer sie zeigt.

Gespeichert beim Ex-Partner, angedroht, bereits online oder in der Google-Suche sichtbar. Diese Lagen trennen wir vor dem ersten Kontakt mit der Gegenseite.

Das gilt für Nacktfotos ebenso wie für Sexvideos oder angedrohten Revenge Porn. Jede Lage verlangt andere Schritte, andere Nachweise und einen anderen Anspruchsgegner.

Liegt die Aufnahme beim Ex-Partner, prüfen wir einen Löschungsanspruch auch bei ursprünglich einvernehmlicher Erstellung. Ist sie online, stimmen wir das Vorgehen gegen Verbreiter, Plattform, Hoster und Suchmaschine aufeinander ab.

Wird mit Veröffentlichung gedroht, um Geld, weitere Aufnahmen oder ein Verhalten zu erzwingen, sichern wir zuerst die Drohung. Bei anonymen Accounts prüfen wir vorhandene Bestandsdaten und gerichtliche Auskunftswege.

Für wen
Betroffene intimer Aufnahmen
Ziel
Löschung, Unterlassung, Auslistung
Erste Rückmeldung
an Werktagen innerhalb von 24 Stunden
Dateien
optional, Fundstellen genügen zunächst

Zeigt Google intime Bilder, behandeln wir Auslistung, Bildersuche, Duplikate und die weiterbestehende Quelle getrennt. Eine Auslistung entfernt die Datei auf der Ursprungsseite nicht.

Ist das Bild ein Deepfake oder Deepnude, kommen zusätzliche Prüfungen zu Fälschung, Plattformhaftung und KI-Recht hinzu. Auch eine synthetische Darstellung kann das Persönlichkeitsrecht verletzen.

Viele Betroffene zögern aus Scham, sich zu melden. Sie müssen uns keine Bilder zeigen und keine Einzelheiten schildern, die Sie nicht nennen möchten. Für den ersten Kontakt genügen eine Initiale und eine E-Mail-Adresse.

Eine Anfrage lohnt sich bereits, wenn eine Veröffentlichung nur angedroht wird oder Sie nicht wissen, wo die Aufnahmen gespeichert sind. Je früher die Lage geordnet ist, desto mehr Wege bleiben offen.

Diskrete Einordnung

Schildern Sie Ihre Lage kurz über das Formular. Wir melden uns an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.

Ablauf

Wie gehen wir bei intimen Aufnahmen vor?

In drei Schritten von der Fundstelle zur abgesicherten Löschung.

  1. 01

    Lage sichern

    Ist die Aufnahme nur beim Ex-Partner gespeichert, wird eine Veröffentlichung angedroht oder ist sie online? Wir sichern Fundstellen, Zeitpunkt und Verbreitungsweg, ohne die intime Datei unnötig weiterzugeben.

  2. 02

    Gegner bestimmen

    Je nach Fall kommen Ex-Partner, Uploader, Plattform, Hoster, Suchmaschine oder ein anonymer Account in Betracht. Löschung, Unterlassung, Takedown und Auslistung lösen unterschiedliche Probleme.

  3. 03

    Löschung absichern

    Außergerichtliche Aufforderung, DSA-Meldung, Google-Antrag, einstweilige Verfügung oder Auskunftsverfahren stimmen wir nach Dringlichkeit und Beweislage aufeinander ab. Neue Fundstellen ordnen wir der bestehenden Strategie zu.

Was im Mandat im Einzelnen passiert

  1. 1Konflikt, Dringlichkeit und Ziel klären

    Soll zunächst entfernt, der Täter identifiziert oder sofort ein gerichtliches Verbot vorbereitet werden? Diese Frage klären wir am Anfang.

  2. 2Beweis- und Gegnerkarte erstellen

    Fundstellen, Accounts, Betreiber, Hoster, Suchmaschinen und bekannte Personen trennen wir. So erhält jeder Adressat nur die für ihn passende Aufforderung.

  3. 3Außergerichtliche Entfernung anstoßen

    Abmahnung, Löschungsaufforderung, DSA-Meldung, Hoster-Notice und Suchmaschinenantrag versenden wir parallel oder gestuft.

  4. 4Eilverfahren oder Auskunft vorbereiten

    Reagiert ein Verantwortlicher nicht oder droht weitere Verbreitung, wählen wir einstweilige Verfügung, Klage oder gerichtliche Bestandsdatenauskunft nach Beweislage aus.

  5. 5Ergebnis und Wiederholung kontrollieren

    Wir dokumentieren, welche URL entfernt, welcher Treffer ausgelistet und welche Unterlassung abgesichert ist.

Leistung

Was übernehmen wir bei intimen Aufnahmen?

Leistungspaket Intime Aufnahmen löschen

  • Unterlassung und LöschungPrüfung und Durchsetzung gegen die Person, die Aufnahmen besitzt, hochlädt, weiterleitet oder mit einer Veröffentlichung droht. Ziel ist die Löschung von Originalen und Kopien und ein Verbot weiterer Verbreitung.
  • DSA-Meldung an PlattformenBegründete Meldung mit genauer Fundstelle, rechtlicher Einordnung und dokumentiertem Verlauf statt eines allgemeinen Beschwerdetextes.
  • Hoster und WebsiteErmittlung der technischen und rechtlichen Verantwortung, wenn Impressum, Betreiber oder Upload-Account nicht verlässlich reagieren.
  • Google-AuslistungEntfernung aus Web- und Bildersuche nach den Richtlinien der Suchmaschine und nach Datenschutzrecht, einschließlich der Prüfung wiederkehrender Duplikate.
  • Auskunft zum AccountGerichtlicher Weg zu vorhandenen Bestandsdaten, wenn der Verbreiter anonym auftritt und die Voraussetzungen des § 21 TDDDG vorliegen.
  • Eilrechtsschutz und KlageAbmahnung, strafbewehrte Unterlassungserklärung, einstweilige Verfügung oder Hauptsacheverfahren wählen wir nach Dringlichkeit und Beweisstand aus. Gerichtliche Schritte sind eine separate Leistung, auf Anfrage und nach Bedarf.
Für wen
Betroffene von Nacktfotos, Sexvideos, Revenge Porn und Deepnudes
Erste Rückmeldung
an Werktagen innerhalb von 24 Stunden
Kosten
Wir nennen Ihnen die Kosten vor Mandatserteilung transparent.
Nicht im Paket
Strafverteidigung und Nebenklage. Gerichtsverfahren nur als separate Leistung, auf Anfrage und nach Bedarf.
Vertraulich anfragen

Wer liefert was und wer entscheidet

Was Sie liefern
  • URLs und Profilnamen
  • Funddatum
  • Geschwärzte Screenshots des Umfelds
  • Drohnachrichten und Plattformentscheidungen
Was wir übernehmen
  • Gegnerkarte und Strategie
  • Aufforderungen und Meldungen
  • Auslistungsanträge
  • Gerichtliche Schritte nach Absprache
Wer entscheidet
  • Sie über Ziel und Vorgehen
  • Plattform über die Meldung
  • Im Streit das Gericht

Wie läuft die Beauftragung ab?

  1. 1
    Erste Einschätzung

    Sie schildern Ihre Lage über das Formular. Wir ordnen ein, welcher Weg passt.

  2. 2
    Angebot

    Vor einer kostenpflichtigen Bearbeitung stimmen wir Umfang und Kosten transparent ab.

  3. 3
    Gerichtliche Schritte gesondert

    Gerichtsverfahren, Vertretung, einstweilige Verfügung und Auskunftsverfahren vereinbaren wir gesondert. Sie sind eine separate Leistung, auf Anfrage und nach Bedarf.

Legal Evidence BuilderSichern Sie Screenshots, Links und Dokumente als digitale Beweise strukturiert und gerichtsfest für die Prüfung durch ITMR.

Sofortmaßnahmen

Was sollten Sie jetzt als Erstes tun?

Die erste Reaktion kann Beweise sichern oder verlieren. Diese Schritte helfen, ohne neuen Schaden zu verursachen.

Sinnvoll für die erste Prüfung
  • Beweise sichern Exakte URL, Name der Plattform, Profilname, Account-ID, Datum und Uhrzeit der Entdeckung sowie ein Screenshot des Umfelds mit Caption und Reaktionen.
  • Drohungen festhalten Drohungen, Forderungen, Chatverläufe und bekannte Empfänger vollständig sichern. Bisherige Meldungen und Plattformentscheidungen aufbewahren.
  • Bei der Plattform melden Den Inhalt über das Meldeformular der Plattform melden, mit genauer URL statt eines allgemeinen Buttons. Hinweise auf weitere Fundstellen und Re-Uploads notieren.
  • StopNCII nutzen Für Volljährige kann StopNCII einen Hash auf dem eigenen Gerät erzeugen. Die Datei verlässt das Gerät dabei nicht. Teilnehmende Plattformen können identische Dateien erkennen.
  • Alter angeben Festhalten, ob die abgebildete Person bei Erstellung minderjährig war. Für Aufnahmen aus der Minderjährigkeit gibt es Take It Down.
Was Sie zunächst vermeiden sollten
  • Keine Kopien Die intime Datei nicht in neue Chats, E-Mails oder Clouds kopieren.
  • Keine Vorwarnung Den Gegner nicht ohne gesicherten Plan vorwarnen, wenn Beweise verschwinden könnten.
  • Keine Zahlung Bei Sextortion weder Geld noch weitere Bilder senden.
  • Kein Fehlschluss Nicht davon ausgehen, dass eine Google-Auslistung die Quelle entfernt.

Vorgehen nach Ebenen

Welche Ebene braucht welches Ziel?

Quelle, Plattform und Suchmaschine erfüllen unterschiedliche Funktionen. Wir dokumentieren, was entfernt, nur ausgeblendet oder weiter erreichbar ist.

KriteriumAdressat und NachweisWichtige Grenze
1 Beweislage sichernNoch kein Gegnerkontakt. URL, Profil, Datum, Kontext, Chat und Plattformentscheidung.Die Aufnahme nicht unnötig vervielfältigen oder weiterleiten.
2 Besitz oder Verbreitung untersagenEx-Partner, Uploader oder Verbreiter. Zuordnung der Aufnahme, Einwilligungsumfang, Veröffentlichung oder Drohung.Ein Löschungsverlangen muss die betroffenen Dateien bestimmbar erfassen.
3 Inhalt an der Quelle entfernenWebsite, Hoster oder Plattform. Exakte Fundstelle und rechtliche Begründung.Eine allgemeine Meldung ohne genaue URL kann zu unbestimmt sein.
4 Weitere Verbreitung verhindernVerantwortlicher und gegebenenfalls Plattform. Erstverstoß, Wiederholungsgefahr und bekannte Varianten.Neue Bearbeitungen sind nicht stets vom ersten Verbot erfasst.
5 Auffindbarkeit reduzierenGoogle und andere Suchmaschinen. Suchtreffer, Bild-URL, Namenssuche und sensible Daten.Eine Auslistung entfernt nicht die Quelldatei.
6 Anonymen Nutzer identifizierenPlattform über gerichtliches Verfahren. Rechtswidriger Inhalt und vorhandene Bestandsdaten.Der Dienst muss keine Daten offenlegen, die er nicht besitzt.
7 Ansprüche vollstreckbar absichernVerletzer. Unterlassungserklärung, Beschluss, Urteil oder Vergleich.Technische Entfernung und rechtlicher Titel lösen unterschiedliche Probleme.

Zwei Ausgangslagen

Gespeichert oder bereits verbreitet?

Private Speicherung und Online-Verbreitung verlangen unterschiedliche Schritte.

Noch nicht veröffentlicht

Eine frühere Einwilligung bedeutet nicht, dass intime Aufnahmen nach der Beziehung dauerhaft behalten werden dürfen. Der Bundesgerichtshof hat einen Löschungsanspruch für Originale und Kopien anerkannt, wenn die Einwilligung auf die Beziehungsdauer begrenzt war.

Fragen bei privater Speicherung

Welche Aufnahmen sind intim und bestimmbar? Wer besitzt Originale, Kopien, Cloud-Backups oder Chatdateien? Genügt eine Löschungsbestätigung oder braucht es eine gerichtliche Durchsetzung?

Bereits verbreitet

Wer hochgeladen oder weitergeleitet hat, ist ein anderer Anspruchsgegner als Plattform, Hoster oder Suchmaschine. Für die sichtbare Entfernung prüfen wir zuerst die Plattformmeldung. Vor erneuter Veröffentlichung schützt ein Unterlassungstitel gegen den Verbreiter.

Schritte bei Verbreitung

Uploader außergerichtlich und gerichtlich in Anspruch nehmen, Plattformmeldung mit exakter URL erstellen, Hoster- und Domainstruktur prüfen und Google-Treffer gesondert auslisten lassen.

Besondere Falllagen

Was gilt bei Drohung, Deepfake oder Minderjährigen?

Einige Lagen verlangen eigene Schritte.

Sextortion

Betroffene sollten weder Geld noch weitere Aufnahmen senden. Wir sichern Nachrichtenverlauf, Profil, Forderung, Zahlungsweg und angekündigte Empfänger. Danach koordinieren wir Plattformmeldung, Strafanzeige und bei bekanntem Täter Unterlassung oder Eilrechtsschutz.

Anonymes Profil

Wir prüfen, welche Bestandsdaten der Dienst tatsächlich besitzt und ob ein gerichtlicher Auskunftsantrag nach § 21 TDDDG möglich ist. Zeit ist relevant, weil Daten nicht unbegrenzt gespeichert sein müssen.

Google-Suche

Google bietet für echte, ohne Einwilligung verbreitete und für gefälschte sexuelle Bilder ein eigenes Meldeverfahren. Daneben kann ein Auslistungsanspruch nach Art. 17 DSGVO bestehen.

StopNCII und Take It Down

Beide Werkzeuge erzeugen einen Hash auf dem eigenen Gerät. Sie wirken nur bei teilnehmenden Plattformen, Take It Down dort bei öffentlichen oder unverschlüsselten Diensten. Sie ersetzen weder Quellenlöschung noch rechtliche Ansprüche.

Deepfake oder Deepnude

Auch eine künstlich erzeugte Darstellung kann das Recht am eigenen Bild, die Intimsphäre und den sozialen Geltungsanspruch verletzen. Herkunft, Erkennbarkeit, Aussagegehalt und Plattformpflichten prüfen wir gesondert.

Minderjährige

Die Datei nicht zur Beweissicherung neu herunterladen oder weitersenden. Fundstelle, Profil, Chat und Zeitpunkt genügen zunächst. Je nach Alter und Inhalt greifen besondere strafrechtliche Regeln. Bei akuter Gefahr gilt der Notruf 110.

Realistische Ziele

Was umfasst „löschen lassen“ im Internet?

Ein Klick beseitigt nicht alle Kopien. Wir unterscheiden mehrere Ergebnisse, damit überprüfbar bleibt, was erreicht ist.

Datei beim Verantwortlichen löschen

Originale, Kopien und bestimmte Speicherorte beim bekannten Besitzer oder Uploader.

Quelle entfernen oder sperren

Die konkrete URL wird auf Plattform, Website oder beim Hoster beseitigt oder unzugänglich gemacht.

Suchtreffer auslisten

Link oder Vorschaubild erscheinen bei der Suche nicht mehr. Die Quelle kann dennoch fortbestehen.

Wiederholung rechtlich absichern

Eine strafbewehrte Erklärung oder ein gerichtlicher Titel schafft eine vollstreckbare Grundlage gegen erneute Verbreitung.

Duplikate technisch eindämmen

Hashbasierte Verfahren erfassen auf teilnehmenden Diensten identische Dateien, aber nicht jede Plattform oder Bearbeitung.

Neue Fundstellen nachmelden

Ein dokumentierter Prozess für Re-Uploads verhindert, dass jede neue URL ohne Bezug zur bisherigen Durchsetzung behandelt wird.

Rechtsgrundlagen

Welche Rechtsgrundlage dient welchem Ziel?

Bundesgerichtshof

BGH, Urt. v. 13.10.2015 – VI ZR 271/14

Ein Löschungsanspruch für intime Aufnahmen kann bestehen, wenn die Einwilligung in Anfertigung und Besitz nach den Umständen auf die Dauer der Beziehung beschränkt war. Grundlage sind §§ 823, 1004 BGB.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt die Intimsphäre auch gegenüber privater Speicherung. §§ 823 und 1004 BGB analog sind die Grundlage für Löschung, Beseitigung und Unterlassung.

Nach § 22 KUG dürfen Bildnisse im Regelfall nur mit Einwilligung verbreitet oder öffentlich gezeigt werden. Ausnahmen prüfen wir eng am Einzelfall.

Art. 16 DSA verlangt von Plattformen einen zugänglichen Meldeweg. Die Meldung sollte Rechtsgrund, genaue URL, Kontaktdaten und eine Richtigkeitserklärung enthalten. Der DSA schafft den Verfahrensweg, nicht den Anspruch selbst.

Art. 17 DSGVO kann gegen Verantwortliche und Suchmaschinen greifen. Ausnahmen wie Informationsfreiheit und Rechtsverfolgung bleiben zu prüfen. § 21 TDDDG ermöglicht nach gerichtlicher Anordnung eine Auskunft über vorhandene Bestandsdaten.

Strafrechtlich können je nach Entstehung, Inhalt und Weitergabe § 201a StGB, § 184k StGB und § 33 KUG berührt sein. Kein Tatbestand erfasst pauschal jeden Fall intimer Aufnahmen. Strafanzeige und Geldentschädigung ersetzen die Löschung nicht. Die Richtlinie (EU) 2024/1385 verlangt bis zum 14. Juni 2027 weitere nationale Regeln zur nicht einvernehmlichen Weitergabe intimen oder manipulierten Materials. Bis zur Umsetzung gilt das derzeitige deutsche Recht. Für den einstweiligen Rechtsschutz gibt es im Persönlichkeitsrecht keine bundesweit einheitliche Dringlichkeitsfrist. Wer nach Kenntnis lange ohne Grund wartet, kann die Eilbedürftigkeit schwächen.

Quellen

Grenzen

Wo liegen die Grenzen des Vorgehens?

Wir sagen offen, was rechtlich und technisch erreichbar ist.

  1. 1
    Keine Garantie für jede Kopie

    Private Kopien außerhalb bekannter Speicherorte lassen sich nicht sicher erfassen.

  2. 2
    Auslistung ist keine Löschung

    Suchmaschinen blenden Treffer aus. Die Quelle entfernen wir gesondert.

  3. 3

    Auskunft nur zu vorhandenen Daten

    Ein Dienst muss keine Daten erzeugen, die er nicht besitzt.

  4. 4
    Entscheidung bleibt bei Ihnen

    Ob wir außergerichtlich oder gerichtlich vorgehen, entscheiden Sie.

Was Sie als Ergebnis erwarten können

  • Eine dokumentierte Übersicht, welche URL entfernt, welcher Treffer ausgelistet und welche Unterlassung abgesichert ist.
  • Abgestimmte Aufforderungen an jeden Adressaten statt pauschaler Löschungsbitten.
  • Eine diskrete und vertrauliche Mandatsführung.
  • Eine klare Linie für neue Fundstellen und Re-Uploads.

Ihr Ansprechpartner

Jean Paul Bohne, LL.M., MM, CIPP/E, CIPM

Rechtsanwalt und Mediator · Partner · Fachanwalt für IT-Recht · Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Profil von Jean Paul Bohne Düsseldorf, Schirmerstraße 80 · Hamburg, Palmaille 124

TOP Anwalt 2027 · Wirtschaftsanwälte · Gewerblicher Rechtsschutz

F.A.Z.-Institut und QuantiQuest. Grundlage sind Empfehlungen von Fachkollegen und Einschätzungen von Unternehmensjuristen. Quelle (öffnet in neuem Tab)

FAQ

Was fragen Betroffene zu intimen Aufnahmen?

Muss der Ex-Partner intime Fotos nach der Trennung löschen?

Ein Löschungsanspruch kann bestehen, obwohl die Aufnahmen einvernehmlich entstanden sind. Nach dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe (VI ZR 271/14) kommt es darauf an, ob die Einwilligung auf die Dauer der Beziehung begrenzt war und wie stark die Aufnahmen die Intimsphäre betreffen.

Kann ich gegen das bloße Behalten der Aufnahmen vorgehen?

Ja. Der Fall des Bundesgerichtshofs betraf gerade Aufnahmen auf Speichermedien des früheren Partners. Eine Veröffentlichung ist für den Löschungsanspruch gegen den Besitzer nicht zwingend erforderlich.

Was tue ich, wenn mit Veröffentlichung gedroht wird?

Senden Sie weder Geld noch weitere Aufnahmen. Sichern Sie Nachrichtenverlauf, Profil, Forderung, Zahlungsweg und angekündigte Empfänger. Danach kommen Plattformmeldung, Strafanzeige und bei bekanntem Täter Unterlassung und Eilrechtsschutz in Betracht.

Was ist zu tun, wenn Nacktfotos bereits online sind?

Sichern Sie Fundstellen und Kontext. Danach gehen wir gegen Uploader, Plattform oder Hoster und Suchmaschine getrennt vor. Eine Plattformlöschung beseitigt nicht automatisch Quelle, Suchtreffer oder Wiederholungsgefahr.

Kann Google intime Bilder vollständig löschen?

Nein. Google kann Suchergebnisse und Vorschaubilder auslisten und bietet für echte und KI-erzeugte intime Bilder ein eigenes Meldeverfahren. Die Datei auf der Ursprungsseite muss zusätzlich beim Betreiber, der Plattform oder dem Hoster entfernt werden.

Was kann ich tun, wenn der Uploader anonym ist?

Unter den Voraussetzungen des § 21 TDDDG kann eine gerichtliche Anordnung zur Auskunft über vorhandene Bestandsdaten beantragt werden. Der Dienst muss keine Daten erzeugen, die er nicht besitzt. Der Erfolg hängt daher auch von der Plattform ab.

Ist die Veröffentlichung intimer Bilder immer strafbar?

Nicht jeder Sachverhalt fällt unter denselben Straftatbestand. Je nach Aufnahmeort, Inhalt, Entstehung und Weitergabe können § 201a StGB, § 184k StGB oder § 33 KUG greifen. Zivilrechtliche Ansprüche prüfen wir getrennt davon.

Kann ich Geldentschädigung verlangen?

Bei einer schwerwiegenden Verletzung des Persönlichkeitsrechts kann eine Geldentschädigung in Betracht kommen. Entscheidend sind Schwere, Reichweite, Dauer, Verschulden und die Möglichkeit anderer Abhilfe.

Wie schnell muss ich handeln?

Bei drohender oder laufender Verbreitung sollte die Lage sofort geprüft werden. Eine feste gesetzliche Eilfrist gibt es nicht, aber langes Zuwarten kann die Dringlichkeit schwächen. Dokumentieren Sie Funddatum und bisherige Meldungen von Anfang an.

Was gilt bei Deepfakes und Deepnudes?

Auch künstlich erzeugte intime Bilder können das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild verletzen. Wichtig sind Fundstellen, Accountdaten und die Frage, ob Sie erkennbar sind. Die Echtheit müssen Sie nicht selbst beweisen.

Was gilt, wenn die Aufnahme vor dem 18. Geburtstag entstand?

Laden Sie die Datei nicht herunter und leiten Sie sie nicht weiter, auch nicht an uns. Sichern Sie Fundstelle, Profil und Zeitpunkt. Polizei und Ermittlungsbehörden übernehmen die Sicherung der Datei. Take It Down kann ergänzend helfen.

Erfährt die Gegenseite von meiner Anfrage?

Nein. Ihre Anfrage bleibt vertraulich und unterliegt der anwaltlichen Schweigepflicht. Ob und wann wir die Gegenseite anschreiben, entscheiden Sie nach der ersten Einordnung.

Muss ich die intime Datei schicken?

Nein. Sie entscheiden selbst, ob Sie Dateien über das Formular hochladen. Für die erste Einordnung genügen uns in der Regel URL, Profilname, Datum, geschwärzte Screenshots des Umfelds, Drohnachrichten und bisherige Plattformentscheidungen.

Nächster Schritt

Sollen wir Ihre Lage vertraulich einordnen?

Teilen Sie mit, ob die Aufnahme gespeichert, angedroht, veröffentlicht oder über Suchmaschinen auffindbar ist. Wir prüfen den passenden Gegner, die Dringlichkeit und die sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen. Die Vertretung ist bundesweit möglich.

Für die Anfrage hilfreich

  • Wo die Aufnahme liegt oder gefunden wurde
  • Wer als Verantwortlicher in Betracht kommt
  • Welche Schritte bereits erfolgt sind
  • Dateien optional per Upload

Details und Unterlagen fragen wir nach der ersten Rückmeldung gezielt ab.

Vertraulich anfragen

Eine Initiale und eine E-Mail-Adresse genügen für den ersten Kontakt.

Ihre Kontaktdaten

Ihre Nachricht

z. B. Frist aus einer Abmahnung

Dateien anhängen

Laden Sie relevante Dokumente hoch (optional)

DateienOptional

Wir verwenden Ihre Angaben und Dateien, um Ihre Anfrage zu prüfen und Ihnen eine Ersteinschätzung zu geben (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Enthält Ihre Schilderung Angaben zur Gesundheit, zum Sexualleben oder intime Aufnahmen, verarbeiten wir diese ausschließlich zur Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO). Alle Angaben unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht. Mehr in unseren Datenschutzhinweisen.

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