Gameslaw Anwalt & eSports-Recht: Rechtsberatung für Entwickler, Publisher, Studios und Plattformen

Gameslaw Anwalt ITMR Düsseldorf

Gameslaw-Beratung für die Games-Branche

Gameslaw bündelt die rechtlichen Fragen rund um Entwicklung, Veröffentlichung, Betrieb, Skalierung und Vermarktung von Computerspielen. Im Zentrum stehen Rechteketten, Verträge, Monetarisierung, Plattform-Compliance, Jugendschutz, Datenschutz, technische Schutzmaßnahmen und eSports.

Als spezialisierte Kanzlei für IT-Recht, Medienrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht und Datenrecht beraten wir Games-Unternehmen entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Praxisfokus: Rechte sichern, Verträge belastbar strukturieren, Monetarisierung sauber aufsetzen, Plattform- und Jugendschutzrisiken früh prüfen und Streitigkeiten wirksam führen.

Schneller Einstieg

Inhaltsverzeichnis – Gameslaw & eSports-Recht

Gameslaw-Beratung für die Games-Branche

Gameslaw ist die rechtliche Klammer für Entwicklung, Veröffentlichung, Betrieb und Vermarktung von Games. In der Praxis greifen Urheberrecht, Markenrecht, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht, Jugendschutz, Datenschutz und Plattformregeln ineinander.

Rechtekette

Code, Art, Audio, Story, Charaktere, Assets und sonstige Schutzgegenstände müssen sauber zugeordnet und lizenziert sein.

Verträge

Development, Publishing, Distribution, EULA, Nutzungsbedingungen und Live Operations müssen wirtschaftlich und operativ funktionieren.

Produkt & Plattform

Monetarisierung, UGC, Moderation, Store-Vorgaben, Alterskennzeichen und Risikobewertungen gehören in ein konsistentes Gesamtmodell.

Streit & Durchsetzung

IP-Verletzungen, Cheat-Software, Wettbewerbsangriffe, Abmahnungen und Konflikte mit Vertragspartnern brauchen eine belastbare Strategie.

Mandatsziel: Games-Projekte so aufsetzen, dass sie rechtlich belastbar, wirtschaftlich skalierbar und für Publisher, Investoren, Plattformen und Kooperationspartner anschlussfähig sind.

Warum ITMR im Gameslaw

Games-Projekte benötigen keine isolierte Einzelberatung, sondern eine Begleitung, die Technologie, Businessmodell, Vermarktung und Konfliktrisiken zusammendenkt.

Interdisziplinärer Ansatz
Mandatsnutzen
  • frühzeitige Risikosteuerung vor Launch, Finanzierung oder Publisher-Deal
  • saubere Verträge und klare Rechtezuordnung für spätere Skalierung
  • streitfeste Position bei IP-, Vertrags- und Wettbewerbsangriffen

Für wen wir im Gameslaw beraten

Unsere Beratung im Computerspielerecht richtet sich an Marktteilnehmer, die Games entwickeln, vertreiben, vermarkten oder betreiben.

Zielgruppen
  • Indie-Studios und etablierte Entwickler
  • Publisher und Distributoren
  • Plattformbetreiber, Marktplätze und Betreiber digitaler Ökosysteme
  • eSports-Teams, Veranstalter, Agenturen und Vermarktungspartner
  • Investoren, Venture-Strukturen und strategische Partner
  • Dienstleister im Umfeld von Live Services, KI, Community, Moderation und Infrastruktur
Passende Cluster-Links

Typische Mandate im Computerspielerecht

In Games-Mandaten geht es selten nur um eine Einzelfrage. Produktdesign, Rechtekette, Monetarisierung, Plattformvorgaben und Vermarktung hängen regelmäßig zusammen.

Vor dem Release
  • rechtliche Strukturierung eines Spiels vor Launch
  • Aufbau einer belastbaren Rechtekette für Code, Assets, Musik, Story und Charaktere
  • Prüfung von EULA, Nutzungsbedingungen und Plattformfreigaben
  • Abstimmung von Produkt, Monetarisierung und Rechtsrahmen
Wachstum & Skalierung
  • Verhandlung von Development-, Publishing- und Distribution-Verträgen
  • Begleitung von Revenue Share, Investment- und Kooperationsmodellen
  • rechtliche Absicherung internationaler Releases und Plattformpartnerschaften
Konflikte
  • IP-Verletzungen, Abmahnungen und Wettbewerbsverstöße
  • Streit um Rechteübertragung, Vergütung, Scope und Abnahme
  • Cheat-Software, technische Schutzmaßnahmen und unzulässige Eingriffe

Urheberrecht, IP-Struktur und Markenstrategie

Der wirtschaftliche Wert eines Spiels steht und fällt mit einer belastbaren Rechtekette. Das betrifft Quellcode, Art, Audio, Text, UI, Charaktere, Titel und sonstige Assets.

Amtliche Leitplanke: Nach § 69a UrhG werden Computerprogramme urheberrechtlich geschützt; daneben können weitere Werk- und Kennzeichenrechte an Art, Audio, Text und Marken bestehen.

Was wir prüfen
  • Rechteübertragungen zwischen Gründern, Mitarbeitern, Freelancern und Dienstleistern
  • Lizenzierung von Engines, Middleware, SDKs und Third-Party-Assets
  • Fragen des Open Source Rechts und der Open-Source-Compliance
  • Schutz von Spieletiteln, Logos, Charakteren und Serienkennzeichen
  • Markenstrategie über Markenrecht und Markenservice
Warum das früh geklärt werden muss

Unklare Rechteübertragungen blockieren häufig Publishing-Deals, Due Diligence, Finanzierungen und internationale Vermarktung. Deshalb sollte die IP-Struktur vor Release und vor Verhandlungen mit Dritten belastbar stehen.

Verträge für Development, Publishing und Distribution

Verträge bilden das operative Fundament der Games-Industrie. Entwicklungszyklen sind lang, Produktionen iterativ, Teams international und Erlösmodelle häufig mehrstufig.

Development

Scope, Milestones, Abnahme, Change Requests, Rechtezuordnung, Vergütung, Haftung und Projektsteuerung.

Publishing

Lizenzmodelle, Vermarktungsrechte, Exklusivität, Umsatzverteilung, Laufzeit, Kündigung und Exit-Regelungen.

Distribution

Store- und Plattformregeln, EULA, Nutzungsbedingungen, AGB, Support und Live Operations.

Besonders relevante Vertragsthemen
  • klare Zuweisung von Rechten und Verantwortlichkeiten
  • Vergütungslogik, Revenue Share und Rückzahlungsmechaniken
  • Milestones, Abnahme und Änderungsmanagement
  • Gewährleistung, Haftung, Freistellungen und Eskalationswege
  • operative Umsetzbarkeit in agilen Projekten und fortlaufenden Releases
Interne Vertiefungen

Finanzierung, Förderung und Investments

Games-Projekte werden häufig über mehrere Bausteine finanziert: Eigenmittel, Publisher-Vorschüsse, Förderprogramme, Co-Development-Strukturen, Revenue Share, Venture Capital oder strategische Investments.

Was rechtlich sauber verzahnt werden muss
  • Rechte- und Beteiligungsfragen im Zusammenhang mit Investitionen
  • Publisher-Finanzierung, Milestone-Strukturen und Rückzahlungslogiken
  • Förderbezug und Rechteordnung bei geförderten Produktionen
  • IP- und Vertragsprüfung im Rahmen von Due-Diligence-Prozessen

Praxisblick: Finanzierung, Kontrolle über das Spiel, Rechtekette und spätere Vermarktung müssen zusammenpassen. Genau hier entstehen in Wachstumsphasen oft die teuersten Strukturfehler.

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Monetarisierung, Free-to-Play und Verbraucherschutz

Monetarisierung ist im Gameslaw ein Kernthema. Free-to-Play-Modelle, DLCs, Season Passes, Battle Passes, In-Game-Käufe und virtuelle Güter müssen transparent, belastbar und plattformtauglich ausgestaltet sein.

Preislogik

Preisangaben, Informationspflichten, Widerrufsfragen und die Darstellung virtueller Güter müssen rechtssicher und verständlich sein.

Vertragslogik

Monetarisierungsmodelle müssen sauber in EULA, Nutzungsbedingungen und AGB eingebettet werden.

Risikofelder

Wettbewerbsrechtliche Risiken entstehen häufig durch aggressive Nutzerführung, Intransparenz und unklare Wahrscheinlichkeitsdarstellungen.

Typische Prüfparameter
  • Produktkommunikation und Nutzerführung
  • Darstellung von Wahrscheinlichkeiten, Inhalten und virtuellen Währungen
  • Zielgruppe, Minderjährigenschutz und Kauftrigger
  • Vereinbarkeit mit Wettbewerbsrecht, Verbraucherrecht und Plattformanforderungen

Praxisregel: Monetarisierung muss Conversion und Rechtsrahmen zugleich tragen. Gute Modelle sind transparent, belastbar und operativ sauber umsetzbar.

Loot Boxes, Jugendschutz und Risikoanalyse

Loot Boxes und vergleichbare Zufallsmechaniken gehören zu den sensibelsten Bereichen im Gameslaw. Eine pauschale Bewertung verbietet sich; entscheidend sind Mechanik, Entgeltlichkeit, Transparenz, Zielgruppe und Gesamtprodukt.

Was wir im Einzelfall prüfen
  • rechtliche Bewertung von Loot-Box- und Gacha-Mechaniken
  • Transparenz- und Offenlegungsfragen
  • Risikoanalyse im Hinblick auf Jugendschutz und Verbraucherschutz
  • Gestaltung von Informations-, Einwilligungs- und Hinweisstrukturen
  • Abstimmung mit Produkt-, Monetarisierungs- und Compliance-Teams
Amtliche und offizielle Bezugspunkte

Für Kennzeichnung und Abgabe von Spielprogrammen ist insbesondere § 14 JuSchG relevant. Für Online-Spiele und Apps erläutert die USK das IARC-System und die Online-Alterskennzeichen.

Community, UGC, Plattform-Compliance und Live Operations

Games sind heute regelmäßig mehr als ein statisches Produkt. Community-Funktionen, Live Events, Patches, saisonale Inhalte, Mods, UGC, Voice- und Chatfunktionen sowie Plattform-Ökosysteme prägen den laufenden Betrieb.

Community-Regeln und Governance
  • EULA, Nutzungsbedingungen und Community-Richtlinien
  • Moderation, Meldesysteme und Eskalationswege
  • User-Generated Content, Fan Content und Modding-Strukturen
  • Creator-, Streaming- und communitybezogene Kooperationen
Plattform- und Betriebsfragen
  • Store-Vorgaben und Plattformanforderungen
  • Konsolen-Ökosysteme und digitale Vertriebswege
  • Live-Operations-Prozesse und Governance im laufenden Betrieb
  • Zusammenspiel von Technik, Nutzerführung, Zuständigkeiten und Durchsetzung

Wichtig: Rechtlich entscheidend ist nicht nur der einzelne Text in den AGB, sondern das Zusammenspiel aus Produktarchitektur, Rollenverteilung, Moderation, Nutzerführung und praktischer Durchsetzung.

Kopierschutz, technische Schutzmaßnahmen und Cheat-Software

Der Schutz vor Manipulation, Umgehung und unlauterer Ausnutzung gehört zu den zentralen Themen im Computerspielerecht. In der Praxis geht es um technische Schutzmaßnahmen, Anti-Cheat-Systeme und die rechtliche Bewertung von Eingriffen in Spielabläufe.

Aktuelle Leitplanke: Der BGH formulierte am 31.07.2025, Cheat-Software verstoße nicht gegen Urheberrecht, „soweit sie Objekt- oder Quellcode der Spielesoftware nicht umschreibt“.

Was wir prüfen
  • technische Schutzmaßnahmen und Kopierschutzsysteme
  • urheberrechtliche Einordnung von Umgehungsmechanismen
  • Abgrenzung zwischen Modding, zulässiger Nutzung und Rechtsverletzung
  • Durchsetzung gegen Anbieter rechtswidriger Tools
  • gerichtliche und außergerichtliche Anspruchsdurchsetzung
Interne Vertiefungen

Datenschutz, DSFA und Cybersecurity

Online-, Multiplayer- und Live-Service-Spiele verarbeiten regelmäßig personenbezogene Daten in erheblichem Umfang. Dazu kommen Sicherheitsfragen rund um Accounts, Infrastrukturen, Telemetrie, Kommunikationsdaten und Incident Response.

Datenschutzrechtliche Kernpunkte
  • Datenschutzerklärungen und Informationspflichten
  • Einwilligungsprozesse, Minderjährigenschutz und Rollenverteilung
  • Tracking, Analytics und Community-Funktionen
  • Datenschutz-Folgenabschätzungen und Konsultationsfragen
  • technische und organisatorische Maßnahmen im Zusammenspiel mit Cybersecurity
Warum DSFA in Games besonders relevant sein kann

Art. 35 DSGVO verlangt eine Folgenabschätzung, wenn eine Verarbeitung „voraussichtlich ein hohes Risiko“ für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Gerade datenintensive Online- und Multiplayer-Strukturen sollten deshalb früh risikobasiert geprüft werden.

Praxisnutzen: Datenschutz und Produktarchitektur sollten bei Multiplayer-, Chat-, Telemetrie- und Community-Systemen von Anfang an zusammengedacht werden.

eSports-Recht: Teams, Sponsoring, Events und Vermarktung

eSports wirft weitreichende rechtliche Fragen auf. Sobald Teams, Spieler, Veranstalter, Sponsoren, Streamer, Agenturen und Vermarktungspartner zusammenwirken, entstehen komplexe Vertrags-, Lizenz- und Verwertungsstrukturen.

Teams & Spieler

Spieler-, Coach- und Teamverträge sowie Leistungs-, Verhaltens- und Vermarktungspflichten.

Sponsoring & Content

Sponsoring-, Werbe- und Ausrüsterverträge sowie Rechte an Streams, Highlights und Social Media.

Events & Märkte

Turnierregelwerke, Eventstrukturen, Merchandising, internationale Rechtswahl und Konfliktmanagement.

Warum der Rechtsrahmen im eSports so wichtig ist
  • klare Rechtezuordnung bei Team-, Event- und Contentstrukturen
  • tragfähige Sponsoring- und Vermarktungsmodelle
  • saubere Regelwerke für Teilnahmen, Verhalten und Eskalationsfälle
  • internationale Strukturen mit konsistenter Rechtswahl und Zuständigkeit

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Unsere Leistungen im Gameslaw

Wir beraten Games-Unternehmen, Publisher, Studios, Plattformen und eSports-Akteure ganzheitlich und technologieaffin. Entscheidend ist, dass Recht, Technik, Monetarisierung und Vermarktung zusammenpassen.

Rechte & Lizenzen

Aufbau und Prüfung von Rechte- und Lizenzstrukturen für Games-Projekte.

Verträge

Development, Publishing, Distribution, Live Operations und Vermarktungsstrukturen.

Monetarisierung & Compliance

In-Game-Käufe, Loot Boxes, Plattform-Compliance, UGC und Moderation.

Datenschutz & Sicherheit

Datenschutzrecht, DSFA, Datenrecht und Cybersecurity für Online- und Multiplayer-Strukturen.

eSports

Teams, Sponsoring, Events, Rechte an Content und internationale Strukturen.

Streit & Durchsetzung

IP-, Wettbewerbs- und Vertragsstreitigkeiten, Abmahnungen und gerichtliche Verfahren.

Beispielhafte Fachartikel und Rechtsprechung

Vertiefende Fragen zu Spezialthemen und Rechtsprechung finden Sie in unseren Fachbeiträgen.

Amtliche Grundlagen und Rechtsprechung

Zentrale Grundbegriffe und Anknüpfungspunkte ergeben sich aus Urheberrecht, Jugendschutzrecht, Datenschutzrecht und höchstrichterlicher Rechtsprechung.

Urheberrecht an Software und Games

Kurzzitat: „Computerprogramme werden geschützt, wenn sie individuelle Werke darstellen“ (§ 69a Abs. 3 UrhG). Für Games folgt daraus die urheberrechtliche Ausgangsbasis des Codes; daneben treten weitere Schutzrechte an Art, Audio, Text und Kennzeichen.

Amtliche Norm: § 69a UrhG

Jugendschutz und Kennzeichnung

Maßgeblich ist für Spielprogramme insbesondere § 14 JuSchG. Für Online-Spiele und Apps erläutert die USK die Online-Kennzeichen über das IARC-System.

Datenschutz-Folgenabschätzung

Kurzzitat: „voraussichtlich ein hohes Risiko“ (Art. 35 Abs. 1 DSGVO). Für Games ist die DSFA insbesondere bei datenintensiven, profilenden oder neuartigen Online-Strukturen zu prüfen.

Amtliche Quelle: Art. 35 DSGVO auf EUR-Lex

Cheat-Software und BGH

Der BGH stellte in seiner Pressemitteilung vom 31.07.2025 klar, dass Cheat-Software urheberrechtlich anders zu bewerten ist, wenn sie Objekt- oder Quellcode der Spielesoftware nicht umschreibt. Die Folgerungen im Einzelfall hängen jedoch von Tool, Spielarchitektur und Anspruchsgrundlage ab.

Offizielle BGH-Pressemitteilung vom 31.07.2025

Ansprechpartner und strategische Begleitung

Gameslaw betrifft nicht nur Einzelprobleme, sondern die gesamte Struktur eines Spiels, eines Studios, einer Plattform oder eines eSports-Projekts. Wer Games entwickelt, veröffentlicht, betreibt oder skaliert, braucht eine Rechtsberatung, die Technik, Geschäftsmodell und Vermarktung zusammendenkt.

Jean Paul P. Bohne, LL.M., MM

Partner | Fachanwalt für IT-Recht | Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht | Gameslaw, IP, Datenschutz, Digitalregulierung.

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Dominik Skornia, LL.B.

Rechtsanwalt | Gameslaw, Daten- und IT-Bezug, projektnahe Beratung und operative Begleitung.

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Team & Qualifikation

Übergreifende Einblicke in Kompetenzfelder, Tätigkeitsgebiete und Spezialisierungen des Teams finden Sie auf den Teamseiten.

Zum Team

Kontakt: Wenn Sie ein Spielprojekt, ein Studio, eine Plattform oder ein eSports-Vorhaben rechtlich absichern möchten, begleiten wir Sie von der Erstprüfung bis zur langfristigen strategischen Betreuung.

FAQ – Gameslaw & eSports-Recht

Antworten auf häufige Fragen rund um Gameslaw, Verträge, Monetarisierung, Datenschutz und eSports.

Was ist Gameslaw?

Gameslaw umfasst die rechtlichen Fragen rund um Entwicklung, Veröffentlichung, Betrieb und Vermarktung von Computerspielen. Dazu gehören insbesondere Urheberrecht, Markenrecht, Vertragsrecht, Monetarisierung, Datenschutz, Plattform-Compliance, Jugendschutz und eSports-Recht.

Wann sollte ich einen Anwalt für Gameslaw beauftragen?

Eine rechtliche Prüfung ist regelmäßig sinnvoll, sobald ein Spiel wirtschaftlich verwertet, gemeinsam mit Dritten entwickelt, auf Plattformen veröffentlicht oder mit In-Game-Monetarisierung versehen wird. Frühzeitige Beratung reduziert Risiken bei Rechten, Verträgen, Compliance und Vermarktung.

Welche Rechte müssen bei einem Spiel rechtlich abgesichert werden?

Abgesichert werden sollten insbesondere Rechte an Code, Grafiken, Musik, Sounddesign, Story, Charakteren, Interfaces, Backend-Komponenten, Marken, Spieletiteln und sonstigen Assets. Entscheidend ist eine lückenlose Rechtekette zwischen Gründern, Mitarbeitern, Freelancern, Agenturen, Publishern und sonstigen Dienstleistern.

Welche Verträge sind im Gameslaw besonders wichtig?

Zu den wichtigsten Verträgen zählen Entwicklungsverträge, Publishing-Verträge, Distribution- und Plattformverträge, Freelancer- und Asset-Verträge, EULA, Nutzungsbedingungen sowie Regelungen zu Revenue Share, Live Operations, Support und Vermarktung.

Wie prüfen Sie Loot Boxes und In-Game-Monetarisierung?

Geprüft werden insbesondere Zufallsmechanik, Entgeltlichkeit, Preisstruktur, Transparenz, Nutzerführung, Zielgruppe und jugendschutzrechtliche Bezüge. Maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung des Systems. Vertiefend dazu: Loot Boxes im Gameslaw.

Sind Loot Boxes in Deutschland generell verboten?

Eine pauschale Antwort greift regelmäßig zu kurz. Entscheidend ist die konkrete Ausgestaltung der Mechanik, insbesondere im Hinblick auf Zufall, Erwerbsstruktur, Transparenz, Zielgruppe und die Einbindung in das Gesamtprodukt.

Wie kann ein Gameslaw-Anwalt bei einem Publisher- oder Plattform-Deal helfen?

Vor allem durch die Prüfung von Rechteübertragung, Vergütungsstruktur, Milestones, Abnahme, Haftung, Exklusivität, Laufzeit, Exit-Regelungen und Vermarktungsrechten. Ziel ist eine Vertragsstruktur, die wirtschaftlich tragfähig und operativ umsetzbar ist.

Was ist bei UGC und Community-Funktionen rechtlich besonders wichtig?

User-Generated Content, Chats, Voice-Funktionen, Meldesysteme, Moderationsprozesse und Community-Richtlinien müssen rechtlich und organisatorisch sauber aufgesetzt sein. Wichtig sind klare Zuständigkeiten, praktikable Regeln und eine technische Struktur, die Risiken früh reduziert.

Wie kann ich mich gegen Cheat-Software oder unzulässige Spielmanipulationen wehren?

Das hängt von der technischen Struktur des Spiels, den eingesetzten Schutzmaßnahmen und der konkreten Art des Eingriffs ab. In Betracht kommen urheberrechtliche, vertragsrechtliche und wettbewerbsrechtliche Ansprüche sowie technische Schutzmaßnahmen. Weiterführend: Kopierschutz auf Konsolen und Urteil zu Cheat-Software.

Welche Datenschutzpflichten gelten für Online- und Multiplayer-Spiele?

Online-Spiele müssen insbesondere Informationspflichten, Rollenverteilungen, Einwilligungsprozesse, Tracking-Fragen und Schutzmaßnahmen für Minderjährige sauber abbilden. Je nach Risiko kann zusätzlich eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich sein.

Wie schütze ich meinen Spieletitel, mein Logo und meine Marken?

Der Schutz erfolgt regelmäßig über eine abgestimmte Markenstrategie aus Recherche, Anmeldung, Registerüberwachung und konsequenter Nutzung. Wir beraten dazu im Markenrecht und unterstützen bei Anmeldungen über unseren Markenservice.

Was ist im eSports-Recht besonders wichtig?

Im eSports greifen Vertragsrecht, Vermarktungsrechte, Sponsoring, Medienrecht, Jugendschutz und internationale Strukturen ineinander. Spieler-, Team-, Event- und Sponsoringverträge sollten deshalb wirtschaftlich, organisatorisch und rechtlich sorgfältig aufeinander abgestimmt sein.

Für wen ist Gameslaw-Beratung besonders relevant?

Gameslaw-Beratung ist besonders relevant für Entwickler, Studios, Publisher, Plattformbetreiber, eSports-Teams, Veranstalter, Agenturen, Creator-nahe Geschäftsmodelle und Investoren. Je nach Rolle stehen Rechteketten, Vertragswerke, Monetarisierung, Plattform-Compliance, Datenschutz oder Konfliktlösung im Vordergrund.

Zuständiger Rechtsanwalt für Gameslaw & eSports bei ITMR

Jean Paul P. Bohne, LL.M., MM Jean Paul P. Bohne, LL.M., MM Jean Paul P. Bohne, LL.M., MM

Rechtsanwalt | Partner | Wirtschaftsmediator

  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
  • Fachanwalt für IT-Recht
  • AI Officer | KI-Beauftragter [DEKRA]
  • Certified Information Privacy Professional/Europe [CIPP/E]
  • Cert. Information Privacy Manager [CIPM]
  • Externer Datenschutzbeauftragter [TÜV]
  • Datenschutzbeauftragter [TÜV]
  • Datenschutzauditor [TÜV]
  • IT-Compliance Manager [TÜV]

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