Gameslaw / Computerspielerecht
Das Computerspielerecht, auch bekannt als Gameslaw, umfasst alle rechtlichen Aspekte der Entwicklung, Vermarktung, Verteilung und Nutzung von Computerspielen in Deutschland. Als dynamischer Zweig des IT-Rechts und Medienrechts adressiert es die einzigartigen Herausforderungen einer Branche, die jährlich Milliardenumsätze generiert und von technologischen Innovationen wie KI, VR und Cloud-Gaming geprägt ist. ITMR bietet als spezialisierte Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht umfassende Beratung für Entwickler, Publisher, Plattformbetreiber und Investoren, um rechtliche Risiken zu minimieren und wirtschaftliche Chancen zu maximieren. Unsere Experten, darunter TÜV-zertifizierte Datenschutzbeauftragte, sorgen für DSGVO-konforme Lösungen und schützen Ihr geistiges Eigentum vor Verletzungen. Mit fundiertem Wissen zu Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Jugendschutz begleiten wir Sie von der Idee bis zur Markteinführung.
Urheber- und Markenrecht im Computerspielerecht
Computerspiele gelten als komplexe Werke, die Elemente wie Softwarecode, Grafiken, Musik und Storylines schützen. Nach § 2 UrhG sind Spiele etwa als Computerprogramme und audiovisuelle Werke urheberrechtlich geschützt, was Lizenzierungen und Nutzungsrechte erfordert.
Häufige Streitigkeiten entstehen bei der Übertragung von Rechten zwischen Entwicklern und Publishern oder bei der Integration von User-Generated Content. Markenrechtlich müssen Spieletitel, Charaktere und Logos gesichert werden, um Imitationen zu verhindern. ITMR analysiert und optimiert Ihre Rechte, um Abmahnungen zu vermeiden und globale Schutzstrategien zu entwickeln.
- Beratung zur Erstellung und Prüfung von Lizenzverträgen für Software, Assets und Third-Party-Inhalte.
- Durchsetzung von Urheberrechtsansprüchen vor Gerichten, inklusive einstweiliger Verfügungen.
- Strategische Markenanmeldungen und -überwachung, um Konflikte mit bestehenden Marken zu lösen.
- Unterstützung bei Open-Source-Integrationen in Spiele, unter Beachtung von Lizenzen wie GPL oder MIT.
Verträge und IT-Compliance im Gameslaw
Verträge bilden das Rückgrat des Computerspielerechts: Von Entwicklungsverträgen (z. B. Agile-Modelle) über Publishing-Deals bis hin zu Distribution-Agreements. In Deutschland müssen diese einer Vielzahl von Vorgaben entsprechen, insbesondere bei internationalen Partnerschaften. Wir sorgen für compliance-sichere Verträge, die Haftungsrisiken minimieren und Einnahmequellen wie In-App-Käufe, Mikotransaktionen schützen.
- Gestaltung von Entwicklungs- und Kooperationsverträgen, inklusive Meilensteinregelungen und IP-Übertragungen.
- Prüfung von AGB und Nutzungsbedingungen für Online-Spiele, unter Einhaltung des Verbraucherrechts (§§ 305 ff. BGB).
- Beratung zu IT-Compliance, einschließlich Risikoanalysen für Cloud-Gaming und Multiplayer-Systeme.
- Mediation in Vertragsstreitigkeiten, um kostspielige Prozesse zu vermeiden.
Regulierungen zu Loot Boxes und Jugendschutz
Loot Boxes als virtuelle Glücksspiel-Elemente können als potenziell glücksspielähnlich einzustufen sein, wenn sie entgeltlich und zufallsbasiert sind. Gerichte haben hierzu klare Grenzen gezogen, um Minderjährige zu schützen. Jugendschutzrecht (JuSchG) verlangt Altersfreigaben und Verbot von Gewaltdarstellungen in Spielen für Unter-18-Jährige. ITMR hilft bei der Einhaltung, um Bußgelder zu vermeiden und Marktzugang zu sichern.
- Risikoanalysen und Anpassungen für Loot-Box-Mechanismen, um Gesetzes-Konformität zu gewährleisten.
- Unterstützung bei USK-Prüfungen und Jugendschutz-Konzepten für Spiele und Apps.
- Beratung zu Verbraucherschutz im Free-to-Play-Modell, inklusive Transparenzpflichten.
- Verteidigung gegen behördliche Anordnungen oder Abmahnungen im Zusammenhang mit Loot Boxes.
Datenschutz und Cybersecurity im Computerspielerecht
Spiele sammeln ggf. massive Datenmengen, was DSGVO-Pflichten wie Einwilligungen und Löschrechte auslöst. Cybersecurity-Risiken, beispielsweise durch Hacking (§ 202a StGB), erfordern robuste Schutzmaßnahmen. Als Experten bieten wir ganzheitliche Lösungen, um Datenskandale zu verhindern und Vertrauen aufzubauen.
- Erstellung DSGVO-konformer Datenschutzerklärungen und Einwilligungsmanagement für Spieler.
- Beratung zu Cybersecurity-Standards, inklusive ISO 27001-Zertifizierungen.
- Unterstützung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) für Multiplayer-Spiele.
- Krisenmanagement bei Datenschutzverletzungen, inklusive Meldungen an die Aufsichtsbehörde.
ITMR steht Ihnen als Partner im Computerspielerecht zur Seite, um Ihre Projekte rechtssicher und innovativ umzusetzen. Kontaktieren Sie uns und profitieren Sie von unserer Expertise in IT-Recht und Medienrecht.
eSports-Recht
Das eSports-Recht reguliert den professionellen Wettkampf in Computerspielen und ist ein interdisziplinäres Feld aus Sportrecht, Medienrecht und IT-Recht. In Deutschland wächst die Branche rasant, mit Umsätzen über 100 Millionen Euro jährlich, doch fehlende Anerkennung als Sportart durch den DOSB schafft Unsicherheiten. ITMR berät eSports-Teams, Spieler, Veranstalter, Sponsoren und Verbände zu Verträgen, Sponsoring, Doping und Jugendschutz. Mit Fokus auf DSGVO, UrhG und UWG sorgen wir für rechtliche Sicherheit in einer globalen Arena, wo Events wie die Esports World Cup Millionen Zuschauer anziehen.
Verträge und Sponsoring im eSports-Recht
Verträge sind zentral: Spielerverträge müssen Arbeitsrecht (§§ 611 ff. BGB) und Jugendschutz berücksichtigen, da viele Profis minderjährig sind. Sponsoringverträge, oft nach WADA-Code strukturiert, sichern Finanzierung, birgen aber Risiken wie Vertragsstreitigkeiten. Gerichte betonen klare Regelungen zu Vermarktungsrechten.
- Gestaltung von Spieler- und Teamverträgen, inklusive Wettbewerbsverboten und Vergütungsmodellen.
- Prüfung von Sponsoring- und Werbeverträgen, unter Einhaltung des UWG.
- Beratung zu internationalen Verträgen, z. B. mit EU-Recht (Rom I-VO) für globale Teams.
- Mediation bei Vertragsbrüchen, um Reputationsschäden zu minimieren.
Doping und Fair Play im eSports-Recht
Doping umfasst pharmazeutische und technische Mittel. Obwohl eSports nicht DOSB-anerkannt ist, gelten private Regeln von Verbänden wie ESBD. Fälle wie Doping-Skandale zeigen Konsequenzen: Sperren, Preisgeldverlust und Strafen. ITMR hilft bei Anti-Doping-Konzepten und Verteidigung.
- Entwicklung von Anti-Doping-Richtlinien für Teams und Events, basierend auf WADA-Standards.
- Beratung zu Cheating-Prävention, inklusive Software-Überwachung und Strafregelungen.
- Vertretung in Disziplinarverfahren vor Schiedsgerichten oder Verbänden.
- Risikoanalysen für technische Doping-Methoden wie Aimbots.
Jugendschutz und Medienrecht im eSports
Jugendschutz fordert Altersbeschränkungen bei Events und Streams, da viele Zuschauer jung sind. Medienrecht regelt Übertragungsrechte und Persönlichkeitsrechte. Plattformen müssen DSGVO einhalten, um Datenschutzverletzungen zu vermeiden.
- Unterstützung bei Jugendschutzkonzepten für LAN-Partys und Online-Turniere.
- Prüfung von Streaming-Verträgen und Medienlizenzen für Events.
- Beratung zu Datenschutz in eSports-Apps, inklusive Einwilligungen.
- Abwehr von Abmahnungen im Medienrecht, beispielsweise bei ungenehmigten Streams.
ITMR ist Ihr zuverlässiger Partner im eSports-Recht – kontaktieren Sie uns und sichern Sie Ihren Erfolg in dieser boomenden Branche.

