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Biometrische Daten: Bedeutung und Definition

Definition: Biometrische Daten sind mit speziellen technischen Verfahren gewonnene Daten zu körperlichen, physiologischen oder verhaltenstypischen Merkmalen, die eine eindeutige Identifizierung einer Person ermöglichen oder bestätigen, etwa Gesichtsgeometrie oder Fingerabdrücke (Art. 4 Nr. 14 DSGVO).

Ein einfaches Foto ist nicht schon deshalb ein biometrisches Datum; entscheidend ist die technische Verarbeitung zur Identifizierung. Im Beschäftigungsverhältnis ist die Freiwilligkeit einer Einwilligung besonders kritisch zu prüfen, und vor dem Einsatz ist regelmäßig eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchzuführen. Die KI-Verordnung verbietet zusätzlich bestimmte biometrische Anwendungen, etwa die Kategorisierung nach sensiblen Merkmalen und das ungezielte Auslesen von Gesichtsbildern (Art. 5 KI-VO).

Bedeutung für Sie

Werden biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung verarbeitet, gehören sie zu den besonderen Kategorien des Art. 9 DSGVO. Fingerabdruck-Zeiterfassung oder Gesichtserkennung am Eingang sind deshalb nur ausnahmsweise zulässig, meist nur mit einer wirksamen ausdrücklichen Einwilligung.

Mehr dazu: Datenschutzrecht

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