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Service Level Agreement (SLA): Bedeutung und Definition

Definition: Ein SLA legt messbare Leistungswerte eines IT-Dienstes fest, etwa Verfügbarkeit, Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, und regelt die Folgen bei Unterschreitung wie Gutschriften oder Kündigungsrechte.

Entscheidend ist, wie die Werte gemessen werden: über welchen Zeitraum, an welchem Messpunkt und ob Wartungsfenster aus der Verfügbarkeit herausgerechnet werden. Gutschriften (Service Credits) sind rechtlich meist eine Pauschalierung von Schadensersatz oder Minderung oder eine Vertragsstrafe. Stehen sie in AGB, unterliegen sie der Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB. Der Vertrag sollte deshalb klar regeln, ob die Gutschriften abschließend sind oder ob weitergehende Ansprüche, etwa auf Schadensersatz oder Kündigung, bestehen bleiben.

Bedeutung für Sie

Ein SLA ist nur so viel wert wie seine Messmethode und die vereinbarten Rechtsfolgen.

Mehr dazu: Wartungsvertrag und SLA

Rechtsgrundlagen

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. ITMR Rechtsanwälte PartGmbB.